„Populistische Volksbelauscher überrascht man mit argumentativer Augenhöhe, neugierigem Zuhören und mutiger Zuversicht.“ Ein Gastkommentar von Karl-Rudolf Korte

Gastkommentar von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Nachrichtenmagazin FOCUS (c)Focus

Gastkommentar von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Nachrichtenmagazin FOCUS (c)Focus

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte beleuchtet für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins FOCUS die Lage der AfD: „Protestparteien stecken in der Erfolgsfalle. Das gilt auch für die AfD!“ Für die anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bescheinigt Korte der AfD weitere Wahlerfolge. Wie passt das zusammen?

Mit der Etablierung im Parteiensystem und dem Prozess der Parteiwerdung wird gleichzeitig auch die Logik einer Protestbewegung in Frage gestellt. Parlamentarischer Alltag bedeutet auch, dass sich eine Partei hinsichtlich Anspruch und Wirklichkeit messen und vergleichen lassen muss. Reagieren etablierte Parteien nicht auf gesellschaftlich relevante Themen entstehen neue Parteien, wie zum Beispiel die Piraten. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin: Merkel hat „Popularitätspanzer“ verloren

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte war am vergangenen Freitag zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin. Vor dem Hintergrund des aktuellen Umfragetiefs von Angela Merkel stand das Gespräch unter dem Thema: Die Stimmung kippt – Mehrheit kritisiert Merkel.

Prof. Karl-Rudolf Korte sprach im ZDF-Mittagsmagazin über die Krise der Volksparteien und insbesondere das aktuelle Umfragetief von Merkel, während sich die Umfragewerte von Horst Seehofer dagegen im Aufwind befinden. Was hat Seehofer richtig gemacht und was Angela Merkel falsch? Die letzten Wochen zeigen, dass Merkel ihren „Popularitätspanzer“ verloren hat. „Viele verbinden mit ihr das Flüchtlingsthema. Das scheint der Kern des Problems zu sein, ein Kanzler-Malus, und Seehofer ein Ausweg für viele, die beim Kompetenzfeld Sicherheit und Ordnung ihn vorne sehen“, so Korte. (mehr …)

„Ein rituelles Aufrüsten in Zeiten der Verunsicherung“ Karl-Rudolf Korte im DLF-Interview

Interview mit dem Deutschlandfunk: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Interview mit dem Deutschlandfunk: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Deutschlandfunk„Die Sicherheit in Deutschland lässt sich nicht durch ein paar Polizisten mehr oder mehr Aufrüstung verbessern“, sagte Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Interview mit dem Deutschlandfunk. Attentate von Einzelnen lassen sich auch in Zukunft nicht ausschließen – auch nicht durch eine Verstärkung der personellen Ressourcen der Polizei. Die Verunsicherung müsse durch Vertrauen in den Staat aufgefangen werden.

Im Gespräch mit Peter Kapern deutete Korte den Maßnahmenkatalog der CSU als Symbolpolitik mit dem Ziel eines Kompetenzvorsprunges im Bereich Ordnung und Sicherheit. Jedoch, so Korte, ändere dies die Sicherheitslage nicht. Die Bürger bräuchten nicht mehr Information oder nur Sicherheitspersonal. Sie müssen vielmehr ihr Vertrauen in den Staat zurückerlangen, der sie elementar beschützt. Die vielen Verunsicherungen in der Gesellschaft können nur durch Vertrauen aufgefangen werden, nicht jedoch durch Aufrüstung. (mehr …)

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte begleitete Bundespräsident Gauck auf seinem Staatsbesuch in die Republik Chile

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte begleitete Bundespräsident Joachim Gauck auf seiner Reise

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance und Dekan der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, begleitete in der vergangenen Woche den Bundespräsidenten Joachim Gauck auf seiner Reise nach Chile.

Während seines Besuchs vom 11. bis 14. Juli führte der Bundespräsident in Santiago de Chile  politische Gespräche, unter anderem mit der Staatspräsidentin, Vertretern von Parlament und Regierung sowie der Judikative. Gemeinsam mit der Staatspräsidentin eröffnete er ein Deutsch-Chilenisches Forum der deutschen politischen Stiftungen. Bei einem Besuch des Museums der Erinnerung und Menschenrechte traf der Bundespräsident mit Vertretern der chilenischen Zivilgesellschaft zusammen. In Santiago de Chile referierte Korte über vergleichende Trends der Parteien- und Demokratieforschung (mehr …)

Bundespräsident a.D. Christian Wulff übernimmt Gastprofessur

Stiftung Mercator

Bundespräsident a.D. Christian Wulff (c) L. Chaperon

Bundespräsident a.D. Christian Wulff (c) L. Chaperon

Bundespräsident a.D. Christian Wulff übernimmt im kommenden Wintersemester die Gastprofessor der Stiftung Mercator an der Universität Duisburg-Essen. Die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator wird seit 2008 an Kenner der politischen Praxis verliehen.

Der ehemalige Bundespräsident wird am Institut für Politikwissenschaft im Wintersemester 2016/2017 insbesondere im Master-Studiengang „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ lehren. „Mit Christian Wulff konnte die NRW School of Governance auch im zehnten Jahr ihres Bestehens eine hochrangige Persönlichkeit für die Gastprofessur gewinnen. Angehende Schnittstellen-Manager für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erhalten auf diese Weise hautnah Einblick in das künftige Berufsfeld“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte Dekan der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften und Direktor der NRW School of Governance. „Politische Entscheidungsprozesse werden zunehmend komplexer und sind international miteinander verflochten“, so Wulff. „Ich freue mich, mich darüber mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs austauschen zu können.“ (mehr …)

Spendenaktion der NRW School of Governance für Geflüchtete

Studierende des Masters Politikmanagement übergeben die Spenden an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Flüchtlingshilfe Duisburg-Neudorf

Studierende des Masters Politikmanagement übergeben die Spenden an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Flüchtlingshilfe Duisburg-Neudorf

Am vergangenen Mittwoch fand die Übergabe von Sachspenden an die Flüchtlingshilfe Duisburg-Neudorf statt. Initiiert wurde die Aktion durch Studierende der NRW School of Governance.

Nach einigen Vorbereitungen war es am vergangenen Mittwoch soweit: Studierende der NRW School of Governance übergaben in dem Café in der Bismarckstraße, welches von der Flüchtlingshilfe Duisburg-Neudorf betrieben wird und neben einer Kleiderkammer auch einen Sozialraum für Flüchtlinge beherbergt, verschiedene Sachspenden. Zuvor war in den zwei aktuellen Kohorten des Masters „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ Geld zur Finanzierung gesammelt worden. Neben den Studierenden beteiligten sich auch Dozierende und Mitarbeiter an der finanziellen Unterstützung des Projektes. (mehr …)

Neue Ausgabe des „hammelsprung“: Politik und Öffentlichkeit – In Abhängigkeit vereint?

10. Ausgabe des hammelsprung: Politik und Öffentlichkeit

10. Ausgabe des hammelsprung: Politik und Öffentlichkeit

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum der NRW School of Governance erschien auch die 10. Ausgabe des hammelsprung. Die neueste Ausgabe des Magazins, welches von Studierenden der NRW School of Governance herausgegeben wird, behandelt das Thema „Politik und Öffentlichkeit“.

Dieses erlaubte wie gewohnt eine hohe Breite von Themenfeldern abzudecken. So beinhaltet die Ausgabe Artikel zu Shitstorms, dem Einfluss von Bürgerprotesten auf die Energiewende, dem Verhältnis zwischen Politik und Musik sowie zu Parallelen zwischen Jürgen Klopp und Innenminister Thomas de Maizière. Wie gewohnt trugen zudem zahlreiche renommierte Gastautorinnen und Gastautoren mit ihren Beiträgen dazu bei, das Thema Öffentlichkeit aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. (mehr …)

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte mit Master-Studierenden in Berlin: Politikmanagement „vor Ort“

Der Master Politikmanagement zu Gast bei Bärbel Bas, MdB © Deutscher Bundestag/Stella Saldern

Im Rahmen des Berliner Master Workshops verbrachten die Studierenden des Masterstudiengangs „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ vom 20. bis zum 23. Juni 2016 eine Woche in Berlin, um im Zentrum der politischen Macht mit Entscheidungsträgern und Experten zu diskutieren und politische Problemstellungen vor Ort zu bearbeiten.

Wer wird neuer Bundespräsident und welche Folgen hat ein Austritt Großbritanniens aus der EU? Der Zeitpunkt hätte passender kaum sein können, um sich in der Hauptstadt mit der Komplexität politischer Entscheidungen und dem Entscheidungsdruck in Dilemma-Situationen zu beschäftigen. Mittels der Lehrmethode des Case-Teachings konnten die Studierenden reale politische Probleme fallorientiert simulieren.

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Nachklapp „Wortwechsel“ im Deutschlandradio: „Politik ist nicht nur Dezision, Politik ist auch Deliberation!“

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte diskutierte im Deutschlandradio Kultur

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte diskutierte im Deutschlandradio Kultur

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte war am vergangenen Freitag gemeinsam mit Jürgen Trittin (außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/die Grünen), Uwe Karsten Heye (Chefredakteur der Zeitung „vorwärts“ und Vorstandsvorsitzender der Initiative „Gesicht Zeigen“) und Stephan Detjen (Leiter Hauptstadtbüro Deutschlandradio) zu Gast beim Deutschlandradio Kultur. Im Gespräch mit Monika van Bebber diskutierte die Runde über das Thema: Bunte Republik Deutschland – Wie schwierig sind Mehrheiten zu organisieren?

In der Sendung „Wortwechsel“ ging es insbesondere um künftige Auswirkungen der zunehmend schwieriger werdenden Mehrheitsverhältnisse in Parlamenten. Auch die kommende Wahl des Bundespräsidenten wurde in der Runde diskutiert. So beschrieb Korte die Rolle des Bundespräsidenten als die eines Kanzlermachers, von dessen Wahl eine hohe Symbolik für die folgende Bundestagswahl ausgehe. Die Wahl des Bundespräsidenten eröffne den politischen Akteuren zudem eine Art Testgelände für neue politische Überlegungen und Koalitionen. (mehr …)

Wir hören: Deutschlandradio Kultur zum Thema „Wie schwierig sind Mehrheiten zu organisieren?“

Diskutiert heute Abend im Deutschlandradio Kultur: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Heute Abend ab 18.05 Uhr diskutieren über die bunter und schwieriger gewordenen Macht-Konstellationen in Deutschland im „Wortwechsel“ des Deutschlandradio Kultur gemeinsam mit Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte: Jürgen Trittin (außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/die Grünen), Uwe Karsten Heye (Chefredakteur der Zeitung „vorwärts“ und Vorstandsvorsitzender der Initiative „Gesicht Zeigen“) und Stephan Detjen (Leiter Hauptstadtbüro Deutschlandradio). Moderiert wird die Sendung von Monika van Bebber.

In den Bundesländern regieren verschiedene Koalitionen, auf Bundesebene eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD. Deutschland kennt mittlerweile verschiedenste Koalitions-Modelle: Schwarz-Grün, Grün-Schwarz, Rot-Grün, Schwarz-Rot, Rot-Schwarz und mittlerweile auch Koalitionen aus drei Parteien. Koalitionen sind in den seltensten Fällen Liebesheiraten und Demokraten müssen grundsätzlich koalitionsfähig sein und dem Willen der Bevölkerung, welcher über Wahlen an die Politik herangetragen wird, entsprechen. (mehr …)