Professor Karl-Rudolf Korte zu Gast bei Markus Lanz

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte bei Markus Lanz

Karl-Rudolf Korte ist zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz. Themen des heutigen Abends sind die Macht und die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten, der Parteienpluralismus in Deutschland, der aktuelle Erfolg der Grünen sowie die politischen Interessen der Mitte der Gesellschaft.

„Enthusiasmus, Leidenschaft, Gefühle, Zuversicht – das braucht eine Demokratie, auf die wir stolz sein können! Wir haben derzeit zu viele Parteien, die einfach mieses Karma produzieren“, so der Politikwissenschaftler zu Anfang seines Gespräches mit Lanz. In der Mitte der Gesellschaft werden die Wahlen gewonnen, nicht an den Rändern. Das Bedürfnis nach einer zuversichtlichen Wohlfühlkultur aus der Mitte heraus ist groß. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte mit „Gesichter der Macht“ im ZDF Mittagsmagazin

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Mittagsmagazin

Professor Karl-Rudolf Korte hat im ZDF-Mittagsmagazin sein neu erschienenes Buch „Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten“ vorgestellt. In der Neuerscheinung nimmt er die Rolle der Bundespräsidenten von Theodor Heuss bis Frank-Walter Steinmeier in den Blick und zeigt, dass das Amt des Bundespräsidenten über mehr Macht verfügt, als man aufgrund der institutionellen Ausgestaltung annehmen könnte.

In welchem Ausmaß die Gestaltungspotenziale des Bundespräsidentenamtes genutzt werden, ist laut Korte von zahlreichen Faktoren abhängig. Neben dem individuellen Verständnis der Amtsträger über ihre Rolle prägt ebenso die Tagespolitik das Amt: Manch ein Bundespräsident musste, aufgrund von äußeren Handlungsnotwendigkeiten, seine formell und informell gegebenen Kompetenzen aktiv ausnutzen, Andere agierten vorrangig als Deutschlands Repräsentanten. (mehr …)

Prof. Karl-Rudolf Korte in den Senat des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik berufen

Logo des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik

Karl-Rudolf Korte wurde in den Senat des Kölner Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik gewählt. Mit anderen Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft kümmert er sich zukünftig um die Belange des IfM, welches er beratend unterstützen wird.

Das Institut für Medien und Kommunikationspolitik wurde 2006 von Herrn Lutz Hachmeister gegründet und entwickelte sich seitdem zu „einem hochrangigen Forum für die Medienbranche, die Kommunikationsforschung und die handelnde Politik“. (mehr …)

Steinmeier der Kanzlermacher – ein Beitrag von Karl-Rudolf Korte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2017 gestaltete sich zäh. Nie zuvor brauchten die gewählten Repräsentanten so lange, um die notwendige Mehrheit zu beschaffen. Nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungsgespräche gab es drei Optionen: eine Neuauflage der Großen Koalition, eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen. 

Dem Bundespräsidenten gelang es trotz der widrigen Umstände durch sein formal gegebenes Vorschlagsrecht, aber auch durch „präsidiale Schirmherrschaft“ die Regierungsbildung voran zu treiben, wenn nicht sogar zu erzwingen – er wurde somit zum Kanzlermacher. (mehr …)

Thomas de Maiziéres „Regieren. Innenansichten der Politik“ – Karl-Rudolf Korte rezensiert die Neuerscheinung für die F.A.Z.

Thomas de Maiziéres Neuerscheinung

Fast 30 Jahre steht de Maiziére in Regierungsverantwortung in Bund oder Ländern. Sein neu erschienenes Buch? Ein Werkstattbericht – Prof. Karl-Rudolf Korte rezensiert.

Der Titel nimmt es vorweg. De Maiziére gibt dem Leser in seinem Buch eine Innenansicht der von ihm erlebten politischen Prozesse. Auch für die Regierungslehre ist dies höchstinteressant.
Seine Monografie ist, methodisch gesehen, eine teilnehmende Beobachtung, aus der die Politikwissenschaft weitreichende Erkenntnisse gewinnen kann. Der Leser lernt Instrumente und Mechanismen, Politikstile, Praktiken und Techniken der Regierungskunst von einer Person kennen, die bereits in sechs verschiedenen Ressorts arbeitete. (mehr …)

Neuerscheinung von Karl-Rudolf Korte: „Gesichter der Macht“

Erscheinungstermin: 13. März 2019

Über viele Jahre wuchs bei Karl-Rudolf Korte das Vorhaben, über die Gestaltungspotenziale von Bundespräsidenten zu forschen. Schon lange schwebte ihm ein monographisch-kreativer Zugriff auf dieses Thema vor. Sein Werk „Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten. Ein Essay“ ist jüngst im Campus Verlag erschienen. Korte wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen von Schloss Bellevue. Innenansichten, persönliche Handschriften und Prägungen kommen zum Vorschein: die Praktiken, Instrumente und Stile aller Amtsinhaber seit Theodor Heuss.

Dabei beantwortet er auf der Basis zahlreicher persönlicher Interviews und Hintergrundgespräche sowie intensiver Recherchen im Bundesarchiv Fragen wie:

Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume hat der Bundespräsident im politischen System der Bundesrepublik Deutschland?

Welche Potenziale der Macht nutzten die Amtsinhaber, welche ließen sie brachliegen?

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„Transitland Österreich?“ – Korte rezensiert die neue Publikation von Michael Gehler und Maximilian Graf für die F.A.Z.

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Prof. Dr. Karl-Rudolf-Korte rezensiert das neue Buch „Österreich und die deutsche Frage 1987-1990“ der beiden Historiker Prof. Dr. Michael Gehler und Dr. Maximilian Graf über die deutsch-deutsche Beziehung zu Österreich für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Welchen Beitrag leistete Österreich zur deutschen Wiedervereinigung? Wie sah die österreichische Politik und Diplomatie zu den beiden deutschen Staaten aus? Und welche Ziele verfolgte das Land dabei? Auf diese Fragen soll das Buch Antworten liefern. Die historische Entwicklung der Diplomatie und Politik Österreichs zu beiden deutschen Staaten wird anhand von 180 erstmals veröffentlichten Dokumenten in den Blick genommen. Im Mittelpunkt stehen spezifisch österreichische Lage-Einschätzungen, Zeitverläufe und die authentische Rekonstruktion der politischen Entscheidungen, die eine wichtige Rolle im Prozess der deutschen Einigung spielten.

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Prof. Karl-Rudolf Korte in der Phoenix-Runde

Korte in der Phoenix-Runde

Mehr Nahles, weniger Schröder? Gelingt den Sozialdemokraten so der Weg aus dem finsteren Tal? Karl-Rudolf Korte diskutiert in der Phoenix-Runde das neue Mobilisierungskonzept der SPD.

Die SPD hat auf ihrer Klausurtagung ein Reformpaket beschlossen, das einerseits die Fehler der Agenda 2010 aufarbeiten, andererseits das erreichbare Wählermilieu erweitern soll. (mehr …)

Landtagspräsident André Kuper besucht die NRW School of Governance

André Kuper und Karl-Rudolf Korte

Im Rahmen des Bachelor Seminars „Policy-Forschung, Politikvermittlung und Politische Steuerung“ diskutiert der amtierende Landtagspräsident NRWs mit Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern der NRW School of Governance.
Im Gespräch werden grundsätzliche Fragen zur Entwicklung des
Landesparlamentarismus, der Rolle des Präsidenten, seinen Befugnissen und der Entscheidungsfindung im Präsidium debattiert, aber auch Fragen nach Kupers individuellem Führungsstil oder den Einstellungen des Christdemokraten zu anderen Parteien werden beantwortet. (mehr …)