Neuerscheinung: Parteiendemokratie in Bewegung. Organisations- und Entscheidungsmuster der deutschen Parteien im Vergleich.

Parteiendemokratie in Bewegung.

Im Nomos Verlag ist mit „Parteiendemokratie in Bewegung. Organisations- und Entscheidungsmuster der deutschen Parteien im Vergleich“ der Abschlussband der von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte herausgegebenen Schriftenreihe „Die politischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland“ erschienen. Das Werk des Autorenteams um Korte führt die bereits erschienenen sechs Bände zu den deutschen Parteien CDU, CSU, SPD, Bündnis ’90/Die Grünen, FDP und Die Linke systematisch zusammen.

Kennzeichen der Reihe war die Frage nach internen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen der deutschen Parteien. Die Bände decken anhand unterschiedlicher Fallbeispiele parteispezifische wie parteiübergreifende Muster der Entscheidungsfindung zwischen Hierarchie und Konsens auf, die im Abschlussband systematisch zusammengeführt werden. Wie demokratisch entscheiden die deutschen Parteien und welchen Einfluss hat ihre Organisationsform? (mehr …)

Neuerscheinung: Politik in Fernsehserien. Analysen und Fallstudien zu House of Cards, Borgen & Co.

Politik in Fernsehserien.

House of Cards, Borgen, Baron Noir und Co. – seit einiger Zeit boomen Fernsehserien, die explizit den politischen Betrieb fokussieren. Handelt es sich dabei nur um eine austauschbare Kulisse oder verraten uns diese Serien tatsächlich etwas Gehaltvolles über Politik? Der gerade erschienene von Dr. Niko Switek herausgegebene Band „Politik in Fernsehserien“ geht von letzterem aus und nähert sich den politischen Fernsehserien mit einer systematischen und wissenschaftlichen Perspektive. Wie werden politische Bilder in populären Serien konstruiert und reproduziert?

Es geht in dem Band nicht um den Realitätsgehalt der Serien – sie sind fiktive Erzählungen, die keinem Wahrheitsanspruch genügen müssen. Dennoch können sich in diesen Erzählungen politikwissenschaftliche Theorien und Modelle spiegeln, die aufgrund der popkulturellen Aufarbeitung direkter und eindringlicher wirken. Das ermöglicht einen sinnvollen didaktischen und pädagogischen Einsatz in der Lehre, aber zugleich auch der Wissenschaft ein kritisches Hinterfragen bekannter Ansätze durch eine andere Form der Präsentation und Anschauung. (mehr …)

„Es gibt einen Rückkopplungseffekt zwischen Popkultur und Politik“ – Dr. Niko Switek im SZ-Interview über Politik in Fernsehserien.

Politische TV-Serien erobern Netflix & Co. Wichtig sei es dabei unterscheiden zu können, an welcher Stelle dramatisiert wird und an welcher Stelle die politische Realität spiegelbildlich dargestellt wird.

Betrachte man die politischen TV-Serien, wie beispielsweise „House of Cards“, so könne man zwar nicht erwarten ein echtes Bild davon zu erlangen wie politische Prozesse ablaufen. Allerdings kann man „etwas darüber herausfinden, wie eine Gesellschaft Politik versteht“. (mehr …)

„Zauber des Anfangs zeigt sich in der Banalität des Endes“ – Korte zur Einigung der Union

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte analysiert die aktuellen Geschehnisse

Am Abend ist klar: Es gibt eine Einigung der Union. Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte ordnet die aktuellen Entwicklungen live im ZDF heute journal ein.

Dass Seehofer noch einmal die Kurve bekommen hat, überrascht Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte nicht. Denn der CSU-Chef sei ein: „berufsmäßiger Dissident, der viele Wendungen kann und in all den Jahren der Zusammenarbeit mit Merkel auch eingeübt hat“. (mehr …)

Neuerscheinung: Politik in Fernsehserien

House of Cards, Borgen, Baron Noir und Co. – seit einiger Zeit boomen Fernsehserien, die explizit den politischen Betrieb fokussieren. Handelt es sich dabei nur um eine austauschbare Kulisse oder verraten uns diese Serien tatsächlich etwas Gehaltvolles über Politik? Der gerade erschienene von Dr. Niko Switek herausgegebene Band „Politik in Fernsehserien“ geht von letzterem aus und nähert sich den politischen Fernsehserien mit einer systematischen und wissenschaftlichen Perspektive. Wie werden politische Bilder in populären Serien konstruiert und reproduziert?

Es geht in dem Band nicht um den Realitätsgehalt der Serien – sie sind fiktive Erzählungen, die keinem Wahrheitsanspruch genügen müssen. Dennoch können sich in diesen Erzählungen politikwissenschaftliche Theorien und Modelle spiegeln, die aufgrund der popkulturellen Aufarbeitung direkter und eindringlicher wirken. Das ermöglicht einen sinnvollen didaktischen und pädagogischen Einsatz in der (mehr …)

„Das Unvorstellbare könnte eintreten“ – Karl-Rudolf Korte im ZDF-Mittagsmagazin

Korte im Gespräch mit ZDF Moderator Andreas Wunn

Die Union steckt in der Krise, ein Masterplan ist nicht in Sicht und es stellt sich die Frage: „Bruch oder Einigung“. Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte ist auch das, für viele Unvorstellbare nicht mehr ausgeschlossen.

„Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass sich die CDU und CSU trennen“, so Korte im Interview. Schließlich besitzt der Streit derzeit eine besondere Eigendynamik, sodass auch trotz der neuen Beschlusslage nichts ausgeschlossen werden kann. Es gibt nicht die eine Lösung, vielmehr bedarf es viele kleine Schritte in eine gemeinsame Richtung. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk

Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk-Interview

Merkel ist mit Zusagen etlicher Staaten aus Brüssel zurück. Doch reicht das aus, um den schwelenden Konflikt zu befrieden? Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte ordnet die Ergebnisse im Deutschlandfunk machtpolitisch ein.

„Da sind Eskalationsdynamiken eingetreten, die schwer zurückzudrehen sind“, beschreibt Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte den Eskalationskurs der CSU. Nach normalen Regeln der Politik könnten die Brüssler-Ergebnisse genügen, um die Union zusammenzuhalten. Im Anblick derzeitiger Eigendynamiken scheine das jedoch ungewiss. Ein „Rationaler Irrationalismus“ könne ebenso dazu führen, dass alles zerbricht. (mehr …)

Neuerscheinung: „Parteiendemokratie in Bewegung“ macht die Parteienreihe komplett

Im Nomos Verlag ist mit „Parteiendemokratie in Bewegung. Organisations- und Entscheidungsmuster der deutschen Parteien im Vergleich“ der Abschlussband der von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte herausgegebenen Schriftenreihe „Die politischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland“ erschienen. Das Werk des Autorenteams um Korte führt die bereits erschienenen sechs Bände zu den deutschen Parteien CDU, CSU, SPD, Bündnis ’90/Die Grünen, FDP und Die Linke systematisch zusammen.  

Kennzeichen der Reihe war die Frage nach internen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen der deutschen Parteien. Die Bände decken anhand unterschiedlicher Fallbeispiele parteispezifische wie parteiübergreifende Muster der Entscheidungsfindung zwischen Hierarchie und Konsens auf, die im Abschlussband systematisch zusammengeführt werden. Wie demokratisch entscheiden die deutschen Parteien und welchen Einfluss hat ihre Organisationsform? Wie legen sie ihre inhaltlichen Ziele fest, wie wählen sie ihr politisches Personal aus und wer trifft strategische (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im ZDF zur Lage der Union

Karl-Rudolf Korte im Gespräch mit ZDF Moderator Andres Wunn

Der Asylstreit in der Union ist wieder entfacht und die Union scheint zerrissen wie nie. Im ZDF-Mittagsmagazin stellt sich Prof. Dr. Korte den Fragen von Andreas Wunn.
Die Lage in der Union ist ziemlich verfahren, historisch einmalig – so Korte. Innerhalb dieses Zusammenhangs spricht er gar von einem Regierungskrieg. Ein Krieg, angefacht von der Selbstradikalisierung der CSU, die im Asylstreit ständig neue Forderungen artikuliert. (mehr …)

„Wir mögen keine Konflikte“ – Korte zum Streit der Union

Karl-Rudolf Korte zum Streit der Unionsparteien.

In Berlin streiten sich die Unionsparteien über Fragen der Migrationspolitik und die Bundesregierung droht auseinanderzubrechen. Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte erklärt im SWR-Magazin „Zur Sache“, wie sich der Streit auf die rheinland-pfälzische Landespolitik auswirkt.

Wären am nächsten Sonntag Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, würden die Stimmen der SPD im Vergleich zum März 2018 um 8% sinken, dies zeigt der aktuelle Politrend. In einer „Aufregungsdemokratie“ sei es dabei völlig normal, dass sich alles an einem dominierenden Großthema entscheide, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. (mehr …)