Lesetipp: „Warum Angela Merkel die Wahl doch noch verlieren kann…“

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Interview mit der Westdeutschen Zeitung

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Interview mit der Westdeutschen Zeitung

Im Interview mit der Westdeutschen Zeitung beschreibt Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte seine Sicht auf den aktuellen Wahlkampf und betont: „Die Wahl ist noch nicht gelaufen“.

Denn, so Korte weiter: „Etwa jeder dritte Wähler hat sich noch nicht festgelegt. Wir sehen doch gerade in den letzten Tagen und Wochen, wie schnell sich Problemlagen verändern können. Die Einstellung zum Linksradikalismus im Zuge des G-20-Gipfels, Diesel-Gate, der Eier-Skandal, die Ereignisse in Niedersachsen – es gibt Krisenmomente, die die Einstellung breiter Teile der Wahlbevölkerung sozusagen auch noch in letzter Minute verändern können.“

Welche Auswirkungen die Vorgänge in Niedersachsen haben und welches Ereignis Merkel am Ende doch noch um den sicher geglaubten Wahlsieg bringen könnte, lesen Sie im Beitrag der Westdeutschen Zeitung unter folgendem Link.

Standpunkt: Karl-Rudolf Korte über „Wissenschaftsfreiheit im Superwahljahr“

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über Wissenschaftsfreiheit in der Zeitschrift 'Forschung & Lehre'

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über Wissenschaftsfreiheit in der Zeitschrift ‚Forschung & Lehre‘

Im Superwahljahr 2017 spielt die Wissenschaft, vielmehr das Thema Wissenschaftsfreiheit, eine wichtige Rolle. Wie ist die Wirklichkeit wirklich? Darüber streitet man nicht nur in den USA, wo die Trump-Administration vorgeben möchte, was untersucht und was nicht untersucht werden sollte. Auch in Deutschland zeigen sich Versuche, vermeintlich wissenschaftsfeindliche Themen an Universitäten zu unterdrücken.

„Diskurswächter haben weiterhin Konjunktur. Dabei wäre es gerade im Wahljahr, einer kommunikativen Hochzeit, wichtig, daran zu erinnern, dass nur der Dissens, über den mit Mehrheit entschieden wird, eine breite Legitimation fördert und gerade nicht der Konsens, über den nie abgestimmt wurde. Er entbehrt deshalb jeder Lernoption, die für politische Systeme langfristig Freiheiten sichert. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte über „Die AfD und die Rückkehr der Mitte“

Karl-Rudolf Korte beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der AfD

Karl-Rudolf Korte beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der AfD

Die Bundestagswahl rückt immer näher. Der Blick der Politikwissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen richtet sich bereits seit geraumer Zeit auf die Wahl im kommenden Herbst. Eine gute Gelegenheit für den „Campus-Report“ sich in seiner aktuellen Ausgabe mit dem Thema „Wählen und manipulieren“ zu beschäftigen. Zu den Autoren gehören Christoph Bieber, Michael Kaeding, Haci­-Halil Uslucan und Karl-Rudolf Korte.

In seinem Beitrag beschäftigt sich Korte mit der „Alternative für Deutschland“, die er als eine „zukunftsängstliche Empörungs­bewegung“ bezeichnet, „die es geschafft hat, soziale Unzufriedenheit und kulturelles Unbehagen zu bündeln“. (mehr …)

Call for Papers: „Die Bundestagswahl 2017“

Die Bundestagswahl 2013

Die Bundestagswahl 2013

Es werden Vorschläge erbeten für Beiträge zu einem Konzeptband, der Studien der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- und Regierungsforschung zur Bundestagswahl 2017 umfasst und im Sommer 2018 bei Springer VS erscheinen wird.

Das Buch ist als Folgeband der Publikationen „Die Bundestagswahl 2009“ und „Die Bundestagswahl 2013“ (beide Springer VS) konzipiert, die aus einer intensiven Kooperation der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen mit den beteiligten Autorinnen und Autoren hervorgegangen sind.

Der Folgeband soll eine zeitnahe Analyse unterschiedlicher Aspekte des Wahlkampfes, der Wahl und der Regierungsbildung aus verschiedenen politikwissenschaftlichen Perspektiven vorlegen. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte: „Die SPD ist eine Dramaqueen der deutschen Politik“

Karl-Rudolf Korte im Interview mit dem Deutschlandfunk

Karl-Rudolf Korte im Interview mit dem Deutschlandfunk

Karl-Rudolf Korte betont im Gespräch mit Silvia Engels vom DLF, dass auch nach der Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen für die SPD auf Bundesebene noch alles offen und nichts verloren sei. So leben wir, laut Korte, „in einer Risikomoderne, in der wir geradezu Überraschungen permanent als Erwartungssicherheit erleben.“

Angesichts der Wahlniederlage in NRW, stellt sich die NRW-SPD aktuell neu auf. Vielfach kritisiert werden dabei Personalien, wie Norbert Römer oder Michael Groschek, die einem „echten“ Neuanfang entgegen stehen sollen.

Was hindert die SPD in Nordrhein-Westfalen an einem personellen Neuanfang? (mehr …)

„Das Problem mit der gefühlten Ungerechtigkeit“ Karl-Rudolf Korte im Interview mit dem Tagesspiegel

Karl-Rudolf Korte im Interview mit dem Tagesspiegel

Karl-Rudolf Korte im Interview mit dem Tagesspiegel

Im Interview mit dem „Tagesspiegel“ verdeutlicht Karl-Rudolf Korte was „soziale Gerechtigkeit“ ist und thematisiert das in weiten Teilen der Gesellschaft zunehmende Gefühl von sozialer Ungerechtigkeit.

Soziale Gerechtigkeit bedeutet in erster Linie Chancengleichheit. Dies geht aber nicht immer mit Gleichheit einher. Bei Gerechtigkeit und Gleichheit handelt es sich um unterschiedliche Zieloptionen, so Korte, die in Deutschland von Wählern auch unterschiedlich geschätzt werden. Gleichheit ist in den letzten 20 Jahren zudem sehr populär geworden – von Osten aus den Westen erreichend.

Auch wenn unsere Gesellschaft formal extrem chancengleich scheint, bietet unser Bildungswesen im internationalen Vergleich nicht wirklich gleiche Chancen für alle, betont Karl-Rudolf Korte. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF „heute-journal“: Wahlnachlese in Nordrhein-Westfalen

Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF 'heute-journal' (c) ZDF.

Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF „heute-journal“ (c) ZDF.

Die Wahl im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gilt häufig als richtungsweisend im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl im Herbst. In einem letztlich knappen Rennen konnte sich die CDU als stärkste Partei gegen die SPD durchsetzen. Was diese Wahlentscheidung für die SPD bedeutet, beleuchtet die Einschätzung von Karl-Rudolf Korte im ZDF „heute-journal“.

Der „Schulz-Effekt“ sei noch nicht dahin, so Korte. Vielmehr gebe es noch genügend Wähler, die den „Weiter so“-Kurs der CDU kritisch sehen und auf „Leidenschaft und eine Projektionsfläche der Hoffnung setzen“. Wenn es der SPD gelänge diese Wähler wieder anzusprechen, sei „durchaus noch was zu machen“. Dafür seien insbesondere zwei Faktoren wichtig: Motivation und Themen. Dabei gilt es nicht nur ein Gerechtigkeitskonzept zu entwickeln, vielmehr stünden auch Themen wie Innere Sicherheit oder Identität (mehr …)

Karl-Rudolf Korte analysiert die Ergebnisse der NRW-Wahl im „ZDF-Wahlspezial“

Karl-Rudolf Korte zu Gast im 'ZDF-Wahlspezial'. (c) ZDF

Karl-Rudolf Korte zu Gast im „ZDF-Wahlspezial“. (c) ZDF

Mit dem Ergebnis der gestrigen NRW-Wahl hat die SPD den Pflichtsieg im Heimatland der deutschen Sozialdemokratie verpasst. Dennoch geht davon, nach Karl-Rudolf Korte, kein zwingender Bundestrend aus.

Die SPD muss ab Montag wieder bei Null anfangen und ein Konzept an den Start bringen, das deutlich die Inhalte und Ziele der Partei vermittelt, beispielsweise über eine Kritik an dem „Weiter so“-Konzept der Union. Entgegen aller historischen Trends konnte die CDU als Kanzler-Partei Wählerstimmen hinzugewinnen. Dies sei mit den Wahlen im Saarland und Schleswig-Holstein ein Aufwind für Merkel, dennoch könne (mehr …)

Karl-Rudolf Korte: Wahl in NRW ist nur begrenzt Signal für Bund

Karl-Rudolf Korte über die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Karl-Rudolf Korte über die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Karl-Rudolf Korte warnt davor, die bundespolitischen Konsequenzen der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zu überschätzen, denn „bis zur Bundestagswahl kann noch viel passieren“.

Darüber hinaus interessiere das NRW-Ergebnis vier Wochen nach der Wahl kaum noch jemanden, dennoch braucht die SPD vor der Bundestagswahl im September die „Kraft einer zündenden Idee“. Allein das Thema soziale Gerechtigkeit reiche nicht aus in einer Gesellschaft, in der ein relativ hohes Maß an Zufriedenheit herrsche, so Korte.

Zudem habe die Zugkraft von Martin Schulz nachgelassen: „Die Flitterwochen sind vorbei. Aber Schulz bleibt immer noch Projektionsfläche für viele Hoffnungen in der Partei“. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im „ZDF-Wahlspezial“ über die Ergebnisse der Wahl in Schleswig-Holstein

Im Interview zur Wahl in Schleswig-Holstein: Karl-Rudolf Korte. (c) ZDF

Im Interview zur Wahl in Schleswig-Holstein: Karl-Rudolf Korte. (c) ZDF

Am vergangenen Sonntag wählte Schleswig-Holstein seinen 18. Landtag. Im „ZDF-Wahlspezial“ berichteten ZDF-Hauptstadtstudio-Leiterin Bettina Schausten und ZDF-Politikchef Matthias Fornoff über die zweite Landtagswahl im Superwahljahr 2017.

Zu Gast im ZDF-Studio war auch Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, der die Ergebnisse des Wahlabends einordnete und interpretierte sowie die Auswirkungen auf die Bundesebene skizzierte. So sei das Ergebnis ein „Paukenschlag“ und eine „Kritik an der SPD, auch auf bundespolitischer Ebene“.

Die SPD müsse „Perspektiven aufzeigen, warum man sie wählen soll“. Allein Fragen der Sozialen Gerechtigkeit zu thematisieren, reiche nicht. Vielmehr müsse man den Wunsch weiterzuregieren legitimieren und dem Wähler anschaulich vermitteln. Zwar könne das Wahlergebnis (mehr …)