Neuerscheinung: Karl-Rudolf Korte und Jan Dinter „Bürger, Medien und Politik im Ruhrgebiet“

Die neue Publikation von Professor Dr. Karl-Rudolf Korte und Jan Dinter.

Wird die liberale Idee der repräsentativen Demokratie zum Reparaturfall? Entfremden sich Gesellschaft und Politik immer stärker voneinander? Wie gestaltet sich die Gesprächsgrundlage politischer Öffentlichkeit im Ruhrgebiet im Sinne von Einstellungen gegenüber Politik und Medien sowie die diesen Einstellungen zugrundeliegenden Motive und Vorstellungen? Diesen Fragen widmen sich Professor Dr. Karl-Rudolf Korte und Jan Dinter in ihrer neuen Publikation „Bürger, Medien und Politik im Ruhrgebiet“.

Politikverdrossenheit im Sinne einer fehlenden Zuversicht, dass PolitikerInnen im Interesse der BürgerInnen handeln, wird seit Jahrzehnten diskutiert und diagnostiziert. Wenngleich eine gesunde Skepsis förderlich für die Demokratie ist und Unzufriedenheit mit dem Status quo im Idealfall ein Treiber für Innovationen wird, stellt sich dennoch die Frage, an welchem Punkt Unzufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie auch dessen Stabilität gefährdet. Das von der Brost-Stiftung geförderte und von der NRW School of Governance durchgeführte Projekt „Kommunikationsstress im Ruhrgebiet: Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten“ hat zu diesem Themenkomplex geforscht. (mehr …)

Neu: „Die Bundestagswahl 2017. Analysen der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- und Regierungsforschung“

Die neue Publikation von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte & Jan Schoofs.

Die Bundestagswahl 2017 stellt in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit dar. Die politisch wieder aktive Gesellschaft machte steigenden Gebrauch von ihrem Wahlrecht, fügte den Regierungsparteien erhebliche Verluste zu und stärkte Neu- und Wiedereinsteiger in den Deutschen Bundestag. Als ungewöhnlich bleibt die Dauer der Regierungsbildung in Erinnerung insbesondere aufgrund der vertanen Chance auf eine Jamaika-Koalition sowie das historisch bisher einmalige Eingreifen des Bundespräsidenten in den Prozess. Diese und weitere Themen aus der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- sowie Regierungsforschung widmet sich der neue Konzeptband von Professor Dr. Karl-Rudolf Korte und Jan Schoofs.

Anliegen dieser Publikation ist über eine reine Vermessung des Wählerverhaltens hinaus zu gehen und Beiträge aus verschiedenen Forschungsdisziplinen heranzuziehen, um der Komplexität des Untersuchungsgegenstandes gerecht zu werden. (mehr …)

Elmar Wiesendahl rezensiert Publikation „Parteiendemokratie in Bewegung“

Rezension: Parteiendemokratie in Bewegung

„Dem Buch glückt eine kluge Synthese zwischen empirischem Anschauungs- und Vergleichsmaterial einerseits und der Bereicherung der organisationstheoretischen Debatte um Parteien andererseits. Für weiterführende Diskussionen setzt es wichtige Impulse.“ urteilt der Parteienforscher über die Publikation von Karl-Rudolf Korte, Dennis Michels, Jan Schoofs, Niko Switek und Kristina Weissenbach.

Kennzeichen der Publikation war die Frage nach internen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen der deutschen Parteien. Wie demokratisch entscheiden die deutschen Parteien und welchen Einfluss hat ihre Organisationsform? Wie legen sie ihre inhaltlichen Ziele fest, wie wählen sie ihr politisches Personal aus und wer trifft strategische Entscheidungen? Der Band wagt darüber hinaus einen Ausblick auf mögliche Entwicklungslinien der deutschen Parteiendemokratie.

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Lesereise mit „Gesichter der Macht“ durch die USA

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte mit der deutschen Botschafterin Dr. Emily Margarethe Haber

Großes Interesse in den USA an Karl-Rudolf Kortes Publikation „Gesichter der Macht. Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten“. 

Zum Auftakt seiner Reise durch die USA besuchte Professor Dr. Karl-Rudolf Korte die deutsche Botschaft in Washington D.C. und präsentierte dort sein neues Buch „Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotentiale der Bundespräsidenten. Dieses überreichte er dort auch der deutschen Botschafterin Dr. Emily Haber.

Am American Institute for Contemporary German Studies wurde Professor Dr.  Kortes Publikation vor dem Hintergrund der deutsch-amerikanischen Beziehungen präsentiert. Die Herausforderungen und Chancen des deutschen und amerikanischen Staatsoberhauptes zu verstehen, gemeinsame Möglichkeiten herauszustellen und die wissenschaftliche Beziehung zueinander zu stärken, standen im Fokus der dortigen Buchvorstellungen.

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Buchpräsentation in Worms

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte & Dr. Knut Bergmann

Professor Dr. Karl-Rudolf Korte und Dr. Knut Bergmann sprachen in Worms über kulinarische und politische Entscheidungen von Bundespräsidenten. Die beiden Autoren diskutierten ihre Bücher: Knut Bergmann, „Mit Wein Staat machen. Eine Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ und Karl-Rudolf Korte, „Gesichter der Macht. Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten“.

Der doppelte Blick hinter die Kulissen von Schloss Bellevue eröffnete ungewohnte Perspektiven auf die politische Geschichte unseres Landes, auf das Staatsoberhaupt und die nationale Repräsentation. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen steht eines fest: Um mit einer Mehrheit im Landtag regieren zu können braucht es bunte Dreier-Koalitionen. Politische Kreativität ist nun gefragt.

Die Zeit der Zweierbündnisse scheint mit den Wahlen im Osten zu Ende gegangen zu sein. Die Vexillologen sind aufgeregt – es werden neue Flaggen benötigt. Stellen exotisch anmutende Koalitionen, wie eine Kenia-Koalition (CDU, SPD, Grüne), die Zukunft dar? Wie stabil werden diese Koalitionsmodelle sein? Sind Minderheitsregierungen eine adäquate Alternative? Können Parteien noch als Volksparteien gelten, wenn sie dermaßen an Wählergunst verlieren? Und was bedeutet das alles für die Große Koalition in Berlin? (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im Heute Journal zu den Landtagswahlen im Osten

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Gespräch mit Marietta Slomka

Die AfD führt im Bund und nun in fünf Ländern die Opposition. Die Linke und die FDP bleiben im Osten auf der Strecke. Die Sozialdemokraten erhielten in Sachsen ihr schlechtestes Wahlergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik. Für den Politologen Professor Dr. Karl-Rudolf Korte ist dies symptomatisch für aktuelle Tendenzen in der deutschen Politik.

Es ist ein Oppositionsmarkt entstanden, so der Politikwissenschaftler, der gleichsam den Wählermärkten pluralisiert. Auf diesem Oppositionsmarkt ist es den Grünen und der Alternative für Deutschland besonders gut gelungen sich zwischen den politischen Polen Öffnung und Schließung zu positionieren, was sicherlich ihren Wahlerfolg mit begünstigte. (mehr …)

Professor Dr. Karl-Rudolf Korte zu den Wahlergebnissen in Brandenburg und Sachsen

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte mit Bettina Schausten

Politikwissenschaftler Professor Dr. Karl-Rudolf Korte kommentierte als Experte im ZDF die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg.

Linke und FDP wurden bei den Landtagswahlen von der AfD verdrängt. Der FDP hängt immer noch das Aus der Jamaika-Koalitionsverhandlungen nach. Darüber hinaus gelingt es ihr auch nicht sich auf dem „Oppositionsmarkt“ durch Alleinstellungsmerkmale zu beweisen.

Die Linke wiederum wurde im Osten als Protestpartei fast vollständig abgelöst: „Die Rebellionsfarbe hat gewechselt von Rot auf Blau“. (mehr …)

Professor Dr. Karl-Rudolf Korte in der Phoenix-Runde

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in der Phoenix-Runde

Wahlen im Osten – Stürmische Zeiten für die GroKo? Professor Dr. Karl-Rudolf Korte diskutiert in der Phoenix-Runde die Auswirkungen der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg auf die Große Koalition in Berlin.

„Die Ostwählerinnen und Wähler sind die modernsten. Es gibt keine Parteienbindungen, die gewachsen sind.“ – Einzeltagesereignisse spielen daher eine erhebliche Rolle für den Ausgang dieser Landtagswahlen. Es scheint in Konsequenz durchaus möglich, dass das schlussendliche Wahlergebnis sich um einige Prozentpunkte von den aktuellen Umfragen unterscheidet – die Wählerschaft entscheidet tagesplebiszitär. (mehr …)

Professor Karl-Rudolf Korte im ZDF Mittagsmagazin zu den kommenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im ZDF MiMa

Professor Dr. Karl-Rudolf Korte kommentiert als Experte im ZDF die anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen.

Die Parteiendemokratie im Osten ist dynamischer als im Westen. Durch die Erfahrungen im Einparteienstaat der DDR und die späte Pluralisierung des Parteiensystems bestehen im Osten nur schwache Parteibindungen. Daher ist ein tradiertes bzw. gewachsenes Konzept von Parteienidentifikationen in den neuen Bundesländern deutlich seltener vorzufinden. Als Folge hat ein „Tagesplebiszit“ eine besondere Bedeutung für den Wahlkampf im Osten – „Einzeltagesereignisse können daher auch zu großen Schwankungen führen“. Dementsprechend lohnt sich ein intensiver Wahlkampf. (mehr …)