Karl-Rudolf Korte im ZDF Mittagsmagazin zu der Europawahl

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Mittagsmagazin

Der Zuspruch für ein gemeinsames Europa ist in Deutschland gestiegen. Das zeigt die derzeitige Meinungserhebung des Politbarometers. Viele Menschen merken, dass die EU fortlaufend an Bedeutung gewinnt. Man fragt sich sogar schon, was überhaupt noch am Kabinettstisch in Berlin entschieden wird.

Die elementaren Fragen werden in Brüssel entschieden – „alle zentralen Themen sind heute europäische Themen“. Hinzu kommt, dass immer mehr Bürger die Demokratie unter Druck sehen, entsprechend steigt der Enthusiasmus und die Leidenschaft für die eigenen Werte einzustehen.
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„Gesichter der Macht“ – Werner Weidenfeld rezensiert in der Süddeutschen Zeitung

Werner Weidenfeld, Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München und Rektor der Alma Mater Europaea der Europäischen Akademie für Wissenschaften und Künste, rezensiert in der Süddeutschen Zeitung das neu erschienene Buch von Karl-Rudolf Korte.

„Die Fragen zur Lage der Republik werden von Tag zu Tag dringlicher. Die Erosion der politisch-kulturellen Grundlagen ist unübersehbar“ – in Zeiten, in denen ein Deutungs- und Erklärungsdefizit auf der Politik lastet, fällt der Blick auf das Amt des Bundespräsidenten, so Weidenfeld. „Wer denn sonst, wenn nicht die Persönlichkeit des Bundespräsidenten und sein Amt sollte denn für überzeugende Deutungen der politischen Herausforderungen geeignet sein?“ (mehr …)

Karl-Rudolf Korte zu Gast bei Markus Lanz

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast bei Markus Lanz.

Anlässlich seines neu erschienen Buches „Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten“ war Professor Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz. Neben seinem Buch sprachen Professor Dr. Korte und Lanz über den aktuellen Erfolg der Grünen sowie die politischen Interessen der Gesellschaft.

„Enthusiasmus, Leidenschaft, Gefühle, Zuversicht – das braucht eine Demokratie, auf die wir stolz sein können! Wir haben derzeit zu viele Parteien, die einfach mieses Karma produzieren“, so der Politikwissenschaftler zu Anfang seines Gespräches mit Lanz. Das Bedürfnis nach einer zuversichtlichen Wohlfühlkultur in der Mitte der Gesellschaft sei groß, weswegen die Grünen aktuell in Umfragen so positiv abschneiden. Angesichts einer sich ständig verändernden Welt und der großen wahrgenommenen individuellen Unsicherheit der Menschen werden, so Professor Dr. Korte, keine „Masterpläne“ gefordert, die die Politik als One-Fits-All-Lösung anbietet. Die Bürgerinnen und Bürger belohnen heute eher das intelligente und kritische Fragestellen vor dem Hintergrund eines „moralischen Abrüstens“, wie die Grünen es aktuell verkörpern. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte mit „Gesichter der Macht“ im ZDF Mittagsmagazin

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Mittagsmagazin

Professor Dr. Karl-Rudolf Korte hat im ZDF-Mittagsmagazin sein neu erschienenes Buch „Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten“ vorgestellt. In der Neuerscheinung nimmt er die Rolle der Bundespräsidenten von Theodor Heuss bis Frank-Walter Steinmeier in den Blick und zeigt, dass das Amt des Bundespräsidenten über mehr Macht verfügt, als man aufgrund der institutionellen Ausgestaltung annehmen könnte.

In welchem Ausmaß die Gestaltungspotenziale des Bundespräsidentenamtes genutzt werden, ist laut Korte von zahlreichen Faktoren abhängig. Neben dem individuellen Verständnis der Amtsträger über ihre Rolle prägt ebenso die Tagespolitik das Amt: Manch ein Bundespräsident musste, aufgrund von äußeren Handlungsnotwendigkeiten, seine formell und informell gegebenen Kompetenzen aktiv ausnutzen, Andere agierten vorrangig als Deutschlands Repräsentanten. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte in den Senat des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik berufen

Logo des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik

Professor Dr. Karl-Rudolf Korte wurde in den Senat des Kölner Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik gewählt. Mit anderen Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft kümmert er sich zukünftig um die Belange des IfM, welches er beratend unterstützen wird.

Das Institut für Medien und Kommunikationspolitik wurde 2006 von Herrn Lutz Hachmeister gegründet und entwickelte sich seitdem zu „einem hochrangigen Forum für die Medienbranche, die Kommunikationsforschung und die handelnde Politik“. (mehr …)

Steinmeier der Kanzlermacher – ein Beitrag von Karl-Rudolf Korte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2017 gestaltete sich zäh. Nie zuvor brauchten die gewählten Repräsentanten so lange, um die notwendige Mehrheit zu beschaffen. Nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungsgespräche gab es drei Optionen: eine Neuauflage der Großen Koalition, eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen. 

Dem Bundespräsidenten gelang es trotz der widrigen Umstände durch sein formal gegebenes Vorschlagsrecht, aber auch durch „präsidiale Schirmherrschaft“ die Regierungsbildung voran zu treiben, wenn nicht sogar zu erzwingen – er wurde somit zum Kanzlermacher. (mehr …)

Thomas de Maiziéres „Regieren. Innenansichten der Politik“ – Karl-Rudolf Korte rezensiert die Neuerscheinung für die F.A.Z.

Thomas de Maiziéres Neuerscheinung

Fast 30 Jahre steht de Maiziére in Regierungsverantwortung in Bund oder Ländern. Sein neu erschienenes Buch? Ein Werkstattbericht – Karl-Rudolf Korte rezensiert.

Der Titel nimmt es vorweg. De Maiziére gibt dem Leser in seinem Buch eine Innenansicht der von ihm erlebten politischen Prozesse. Auch für die Regierungslehre ist dies höchstinteressant.
Seine Monografie ist, methodisch gesehen, eine teilnehmende Beobachtung, aus der die Politikwissenschaft weitreichende Erkenntnisse gewinnen kann. Der Leser lernt Instrumente und Mechanismen, Politikstile, Praktiken und Techniken der Regierungskunst von einer Person kennen, die bereits in sechs verschiedenen Ressorts arbeitete. (mehr …)

Neuerscheinung von Karl-Rudolf Korte: „Gesichter der Macht“

Über viele Jahre wuchs bei Professor Dr. Karl-Rudolf Korte das Vorhaben, über die Gestaltungspotenziale von Bundespräsidenten zu forschen. Schon lange schwebte ihm ein monographisch-kreativer Zugriff auf dieses Thema vor. Sein Werk „Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten. Ein Essay“ ist jüngst im Campus Verlag erschienen. Professor Dr. Korte wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen von Schloss Bellevue. Innenansichten, persönliche Handschriften und Prägungen kommen zum Vorschein: die Praktiken, Instrumente und Stile aller Amtsinhaber seit Theodor Heuss.

Dabei beantwortet er auf der Basis zahlreicher persönlicher Interviews und Hintergrundgespräche sowie intensiver Recherchen im Bundesarchiv Fragen wie:

Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume hat der Bundespräsident im politischen System der Bundesrepublik Deutschland?

Welche Potenziale der Macht nutzten die Amtsinhaber, welche ließen sie brachliegen?

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„Transitland Österreich?“ – Karl-Rudolf Korte rezensiert die neue Publikation von Michael Gehler und Maximilian Graf für die F.A.Z.

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Professor Dr. Karl-Rudolf-Korte rezensiert das neue Buch „Österreich und die deutsche Frage 1987-1990“ der beiden Historiker Professor Dr. Michael Gehler und Dr. Maximilian Graf über die deutsch-deutsche Beziehung zu Österreich für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Welchen Beitrag leistete Österreich zur deutschen Wiedervereinigung? Wie sah die österreichische Politik und Diplomatie zu den beiden deutschen Staaten aus? Und welche Ziele verfolgte das Land dabei? Auf diese Fragen soll das Buch Antworten liefern. Die historische Entwicklung der Diplomatie und Politik Österreichs zu beiden deutschen Staaten wird anhand von 180 erstmals veröffentlichten Dokumenten in den Blick genommen. Im Mittelpunkt stehen spezifisch österreichische Lage-Einschätzungen, Zeitverläufe und die authentische Rekonstruktion der politischen Entscheidungen, die eine wichtige Rolle im Prozess der deutschen Einigung spielten.

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