Neuerscheinung von Karl-Rudolf Korte: „Gesichter der Macht“

Über viele Jahre wuchs bei Professor Dr. Karl-Rudolf Korte das Vorhaben, über die Gestaltungspotenziale von Bundespräsidenten zu forschen. Schon lange schwebte ihm ein monographisch-kreativer Zugriff auf dieses Thema vor. Sein Werk „Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten. Ein Essay“ ist jüngst im Campus Verlag erschienen. Professor Dr. Korte wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen von Schloss Bellevue. Innenansichten, persönliche Handschriften und Prägungen kommen zum Vorschein: die Praktiken, Instrumente und Stile aller Amtsinhaber seit Theodor Heuss.

Dabei beantwortet er auf der Basis zahlreicher persönlicher Interviews und Hintergrundgespräche sowie intensiver Recherchen im Bundesarchiv Fragen wie:

Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume hat der Bundespräsident im politischen System der Bundesrepublik Deutschland?

Welche Potenziale der Macht nutzten die Amtsinhaber, welche ließen sie brachliegen?

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„Transitland Österreich?“ – Karl-Rudolf Korte rezensiert die neue Publikation von Michael Gehler und Maximilian Graf für die F.A.Z.

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Professor Dr. Karl-Rudolf-Korte rezensiert das neue Buch „Österreich und die deutsche Frage 1987-1990“ der beiden Historiker Professor Dr. Michael Gehler und Dr. Maximilian Graf über die deutsch-deutsche Beziehung zu Österreich für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Welchen Beitrag leistete Österreich zur deutschen Wiedervereinigung? Wie sah die österreichische Politik und Diplomatie zu den beiden deutschen Staaten aus? Und welche Ziele verfolgte das Land dabei? Auf diese Fragen soll das Buch Antworten liefern. Die historische Entwicklung der Diplomatie und Politik Österreichs zu beiden deutschen Staaten wird anhand von 180 erstmals veröffentlichten Dokumenten in den Blick genommen. Im Mittelpunkt stehen spezifisch österreichische Lage-Einschätzungen, Zeitverläufe und die authentische Rekonstruktion der politischen Entscheidungen, die eine wichtige Rolle im Prozess der deutschen Einigung spielten.

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Karl-Rudolf Korte in der Phoenix-Runde

Prof. Dr. Korte in der Phoenix-Runde

Mehr Nahles, weniger Schröder? Gelingt den Sozialdemokraten so der Weg aus dem finsteren Tal? Professor Dr. Karl-Rudolf Korte diskutiert in der Phoenix-Runde das neue Mobilisierungskonzept der SPD.

Die SPD hat auf ihrer Klausurtagung ein Reformpaket beschlossen, das einerseits die Fehler der Agenda 2010 aufarbeiten, andererseits das erreichbare Wählermilieu erweitern soll. (mehr …)

Landtagspräsident André Kuper besucht die NRW School of Governance

André Kuper und Prof. Dr Karl-Rudolf Korte

Im Rahmen des Bachelor Seminars „Policy-Forschung, Politikvermittlung und Politische Steuerung“ diskutiert der amtierende Landtagspräsident NRWs mit Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern der NRW School of Governance.
Im Gespräch werden grundsätzliche Fragen zur Entwicklung des
Landesparlamentarismus, der Rolle des Präsidenten, seinen Befugnissen und der Entscheidungsfindung im Präsidium debattiert, aber auch Fragen nach Kupers individuellem Führungsstil oder den Einstellungen des Christdemokraten zu anderen Parteien werden beantwortet. (mehr …)

Die Sicherung der Freiheit des Denkens – Ein Essay von Karl-Rudolf Korte

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über Wissenschaftsfreiheit in der Zeitschrift 'Forschung & Lehre'

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über Wissenschaftsfreiheit in der Zeitschrift ‚Forschung & Lehre‘

„Zeit als Codewort der Freiheit“ lautet der Titel des Essays von Karl-Rudolf Korte, das Anfang Januar in der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ veröffentlicht wurde. Es geht um die Funktionalität der Wissenschaft in der Freiheitssicherung. Formell ist diese Freiheit zwar grundgesetzlich verankert, informell allerdings bestimmen Wettbewerbsdruck und das Einwerben von finanziellen Mitteln weite Teile der wissenschaftlichen Praxis. Der erste Schritt aus diesem ungleichheiterzeugenden System ist die „Einsicht in die Kraft der Ressource Zeit“.

Denn nur wer Zeit hat, der hat auch Möglichkeiten und Optionen. Er hat eine Auswahl. Diese Auswahl ist eine notwendige Bedingung zur Möglichkeit wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Wie kann also die „selbstbestimmte Eigenzeit für Forschung und Lehre“ garantiert werden? (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im ZDF Morgenmagazin – ein politischer Jahresausblick

Karl-Rudolf Korte im ZDF-Morgenmagazin

Prof. Karl-Rudolf Korte kommentiert als Experte im ZDF Morgenmagazin die neuesten Entwicklungen in der deutschen Politik. Die geplante Neubewertung der Großen Koalition durch die Sozialdemokraten bezeichnet der Politikwissenschaftler als „Sollbruchstelle“, an der die Koalition allerdings nicht brechen wird. Eine vorzeitige Auflösung des Bundestags mit anschließenden Neuwahlen hält er für unwahrscheinlich.

Das Interesse der Regierungsparteien an Neuwahlen ist sehr gering, solange ein Zuwachs von Wählerstimmen bei einer Neuwahl nicht wahrscheinlich erscheint. Letzte Umfrageergebnisse deuten eher auf das Gegenteil hin. (mehr …)

Korte im ZDF zur Wahl der neuen CDU-Vorsitzenden

Karl-Rudolf Korte im ZDF-Mittagsmagazin

Zu Gast im ZDF Mittagsmagazin ordnete Prof. Karl-Rudolf Korte die Wahl der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer ein. Gibt es einen Haarriss in der Union?

Einen Haarriss gebe es nach dem knappen Wahlsieg von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Parteivorsitzenden nicht, sagt Prof. Karl-Rudolf Korte im ZDF-Mittagsmagazin. Zwar sehe das mit Blick auf die Erwartungen und Projektionen so aus, faktisch hätte es aber auch in den vergangenen Wochen keinen Richtungsstreit, sondern nur kleine, graduelle Unterschiede zwischen den KandidatInnen gegeben. (mehr …)

Stilfrage statt Richtungsstreit – Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk über den Bundesparteitag der CDU

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk

Die Christdemokraten haben eine neue Vorsitzende: Annegret Kramp-Karrenbauer führt die CDU in Zukunft. Prof. Karl-Rudolf Korte kommentiert im DLF als Experte diese „historische Wahl“.

Auf dem Parteitag wird weniger über basale Richtungsfragen entschieden, als über gewisse Stilfragen. Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer sind nicht so unterschiedlich wie sie scheinen (mehr …)

Prof. Karl-Rudolf Korte kommentiert im Heute-Journal die anstehende Wahl zum neuen CDU-Vorsitz

Karl-Rudolf Korte im ZDF Heute Journal

Die Wahl zum Vorsitz der Christdemokraten ist in vielerlei Hinsicht ein „historisches Momentum“. Das erste Mal seit 1971 treten wieder mehrere Kandidaten an. Damals setzte sich Rainer Barschel gegen Helmut Kohl durch, der nur zwei Jahre später zum Bundeskanzler gewählt wurde. Heute sind es Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz, die sich realistische Chancen auf die Stelle zurechnen.

Auch ist es das erste Mal überhaupt, dass ein amtierender Kanzler auf den Posten des Parteivorsitzenden freiwillig verzichtet. Eine Spaltung der Partei hält der Politikwissenschaftler trotz der ungewohnten Wahlfreiheit für unwahrscheinlich. (mehr …)

Bachelorstudierende besuchen den Landtag NRW

Korte mit seinem Kurs beim Hammelsprung in Düsseldorf

Prof. Karl-Rudolf Korte besuchte mit seinem Bachelor-Seminar „Policy-Forschung, Politikvermittlung und Politische Steuerung“ den Landtag in Düsseldorf. Neben interessanten Gesprächen mit Abgeordneten und einer spannenden Plenardiskussion durfte der Kurs Zeuge eines historischen Ereignisses werden: Der erste Hammelsprung im Landtag seit der rot-grünen Minderheitsregierung vor acht Jahren.

Prof. Korte möchte seinen Studierenden am Beispiel des Landtags NRW politische Steuerung praktisch und greifbar vermitteln. (mehr …)