DVPW Kongress 2015: „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“


NRW School @ DVPW Kongress 2015 (2)Nächste Woche ist es soweit: Vom 21. Bis 25. September 2015 findet der 26. Wissenschaftliche Kongress der DVPW (Deutsche Vereinigung für politische Wissenschaft) an der Universität Duisburg-Essen statt. Auch einige Forscher des Instituts für Politikwissenschaft sowie der NRW School of Governance werden sich unter die 800 erwarteten Teilnehmer des Kongresses mischen und sich aktiv mit Vorträgen und Panels am Veranstaltungsprogramm beteiligen.

Gemeinsam mit Politikwissenschaftlern aus ganz Deutschland werden sie sich in fünf Tagen mit dem Thema „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ auseinandersetzen und sich über eigene und aktuell diskutierte Forschungsstände und -ergebnisse austauschen. (mehr …)

Neuerscheinung: Dr. Niko Switek. Bündnis 90/Die Grünen. Koalitionsentscheidungen in den Ländern.

Nomos Verlagsgesellschaft

Dr. Niko Switek: Bündnis 90/Die Grünen.

Die Grünen haben sich seit ihrer Gründung stark gewandelt. Von der Position des radikalen Außenseiters rückten sie in Richtung der Mitte des Parteiensystems. Ein Fingerzeig für die veränderte Stellung ist die gewachsene Koalitionsflexibilität auf Länderebene: Die Partei experimentiert inzwischen mit schwarz-grünen Bündnissen und Jamaika-Koalitionen und sondiert zugleich mit der SPD in Richtung rot-rot-grüner Kooperationen. Diese Multi-Optionalität überrascht vor dem Hintergrund der grünen Parteigeschichte, in welcher Fragen zu Regierungsbeteiligungen häufig Zerreißproben waren.

Die Studie richtet daher einen mikropolitischen Blick auf innerparteiliche Prozesse hin zu solchen Entscheidungen. Sie fragt danach, welche Akteure innerhalb der Partei sich mit welchen Strategien in diesen Koalitionsspielen durchsetzen. Über eine solche Analyse lässt sich viel über eine Partei als Ganzes lernen, da bei Koalitionsentscheidungen Fragen von Programmatik, Organisation, Personal und Strategie zusammenlaufen. (mehr …)

„Flüchtlingskrise als Chance für die kommunale Demokratie!“

Im Interview mit der WAZ: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Im Interview mit der WAZ: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Kommunalwahlen werden häufig als „Nebenwahlen“ eingeschätzt, die in ihrer Bedeutung als weniger relevant, im Vergleich zu Bundestags- oder Landtagswahlen, wahrgenommen werden. Im Interview mit der WAZ betont Karl-Rudolf Korte, dass er dies für einen großen Fehler hält.

Am 13. September werden in vielen Städten und Gemeinden neue Stadtoberhäupter gewählt. Bisher deutet bereits der Rücklauf der Wahlbriefunterlagen vielerorts auf eine niedrige Wahlbeteiligung hin. Das Unterschätzen der Relevanz von Kommunalwahlen, im Besonderen vor dem aktuellen Hintergrund der Flüchtlingskrise, kritisiert Korte und erläutert warum die aktuelle Situation gerade eine Chance für die kommunale Demokratie sein müsste. Das vollständige Interview mit Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte finden Sie in der aktuellen Ausgabe der WAZ vom 05. September 2015 sowie online.

„Merkel alternativlos? Nur im Moment…!“ Ein Gastkommentar von Karl-Rudolf Korte

Gastkommentar für den

Gastkommentar für den „Focus“: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte beleuchtet für das Nachrichtenmagazin „Focus“ die scheinbare Alternativlosigkeit Merkels und spekuliert: Die Kanzlerin ist 2017 keineswegs unschlagbar!

Wie sicher ist ein erneuter Wahlsieg Merkels 2017 und was könnte diesen womöglich gefährden? Die Chancen von Angela Merkel 2017 mit Helmut Kohl, hinsichtlich der Dauer ihrer Amtszeit, gleichzuziehen sind groß. Allerdings sind zwei Jahre in der Politik eine Ewigkeit und vor dem Hintergrund des „Risikos als Regelfall“ kann nichts als sicher gelten. Merkels Strategie des „Fahrens auf Sicht“ macht sie zu einer Weltmeisterin in der Beschreibung von Wirklichkeit, gleichzeitig ist sie aber Debütantin in der Benennung von Möglichkeiten und in der Vermittlung von Aufbruchsstimmung. Merkel ist konfrontiert mit zahlreichen Themen, die einer politischen Perspektive bedürfen, so beispielsweise der Umgang mit Flüchtlingen. Doch ihr pragmatisches und nüchternes Krisenmanagement eröffnet auch Optionen für andere Parteien. Den gesamten Gastkommentar von Karl-Rudolf Korte finden Sie in der Ausgabe 33/2015 des Focus.

„Politikwissenschaft ist kein Laberfach!“ Karl-Rudolf Korte über die Wahl des Studiums im F.A.Z.-Uni-Ratgeber

Wirbt für das Fach der Politikwissenschaft: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.

Karl-Rudolf Korte über die Wahl des Studiums im F.A.Z.-Uni-Ratgeber

Dem Uni-Ratgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stand Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte Rede und Antwort: Was soll ich, wie und wo studieren?

In dem Beitrag der F.A.Z. wirbt Karl-Rudolf Korte für das Fach der Politikwissenschaft und spricht über ausschlaggebende Gründe für die Wahl eines politikwissenschaftlichen Studiums, sowie über Vorurteile, hilfreiche Qualitäten und Eigenschaften sowie über Faktoren, die man bei der Wahl des Studienortes bedenken sollte. Alle Videos finden Sie hier.

„Politik in unsicheren Zeiten: Kriege, Krisen und neue Antagonismen“ – Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft

DGfP-Jahrestagung 2015

Prof. Dr. Susanne Pickel (Vorstandsmitglied der DVPW) und Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte (Vorsitzender der DGfP)

Am 13. und 14. Juli 2015 fand in Mülheim an der Ruhr die 33. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) unter dem Leitmotiv „Politik in unsicheren Zeiten: Kriege, Krisen und neue Antagonismen“ statt. Über die zwei Tage hinweg konnten sich hier sowohl junge als auch etablierte Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler zu aktuellen Fragestellungen aus der Perspektive verschiedener Teildisziplinen austauschen.

Den Anfang machte hierbei die von Dr. Taylan Yildiz (NRW School of Governance) und Dr. Frank Gadinger (Käte Hamburger Kolleg Duisburg) organisierte Graduiertenkonferenz, bei der junge Akademiker die Möglichkeit bekamen, ihre Projekte vorzustellen und von erfahrenen Kollegen Kommentare und Anregungen zu erhalten. (mehr …)

„Wer schützt die Wähler vor dem Wandel?“

Diskutierte die derzeit vorstellbaren Koalitionsoptionen nach der kommenden Bundestagswahl 2017 für das Debattenmagazin „Berliner Republik“: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.

Nach der Bundestagswahl 2017 könnten sechs Parteien im Parlament vertreten sein. Als Faustregel gilt: Je mehr Parteien, desto mehr Koalitionsoptionen – und desto geringer der Einfluss der Wähler auf die Regierungsbildung.

Für das Magazin „Berliner Republik“, einer Plattform für die wichtigen gesellschaftspolitischen Debatten des 21. Jahrhunderts, diskutierte Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in einem Beitrag – erschienen in der aktuellen Ausgabe, die die These der „Parteien unter Druck“ aufwirft – denkbare Optionen, die sich 2017 für die Parteien und die Koalitionbildung ergeben könnten. Dabei spielt der Wähler, so Korte, nur eine marginale Rolle…

Den gesamten Artikel finden Sie auf der Website des Magazins „Berliner Republik“.

Herzlichen Glückwunsch, Niko Switek!

Lothar Probst, Andreas Blätte, Niko Switek, Susanne Pickel und Karl-Rudolf Korte (v.l.n.r.)

Lothar Probst, Andreas Blätte, Niko Switek, Susanne Pickel und Karl-Rudolf Korte (v.l.n.r.)

Das Team der NRW School of Governance und die Mitglieder des Promotionskollegs der NRW School of Governance gratulieren Niko Switek zur erfolgreichen Disputation und somit zum baldigen Doktortitel!

Niko Switek studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Sprachliche Informationsverarbeitung an der Universität Köln und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit 2005 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen, seit 2013 am Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Seine Dissertation mit dem Titel „Bündnis 90/Die Grünen: Innerparteiliche Entscheidungsprozesse und neue Koalitionsoptionen auf Länderebene“ wurde von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Prof. Dr. Lothar Probst betreut.

Karl-Rudolf Korte zu Gast beim Forum Frauenkirche

Diskutiert am morgigen Abend in der phoenix Runde: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.

Diskutiert am 07. Juli in der Frauenkirche: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.

Am Dienstag, 07. Juli 2015 wird Karl-Rudolf Korte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Frauenkirche“ in der Dresdner Frauenkirche zu Gast sein. Gemeinsam mit Kurt Beck (Ministerpräsident a.D. von Rheinland-Pfalz) PD Dr. med. Irmgard Bumeder (Frauen für Moosach e.V.) und Andrea Hanna Hünniger (Nicht-Wählerin) wird er unter der Moderation von Alexandra Gerlach (Deutschlandradio Kultur) zum Thema: »Demokratie ohne Wähler? – Warum unser parlamentarisches System ermüdet ist und wie man es runderneuern könnte« diskutieren.

Das Forum Frauenkirche schreibt zum Thema: Fast die Hälfte der Wähler geht nicht mehr wählen. Die sozial Deklassierten, weil sie von der Politik nichts mehr erwarten; Teile des Bürgertums, weil der Dünkel gegen Politik und Politiker wieder in Mode ist. Die etablierten Parteien schrumpfen seit Jahren. Und im Bundestag sorgt das Übergewicht der Koalitionsredner dafür, dass richtige Debatten nicht mehr entstehen. Auf der anderen Seite engagieren sich Bürger gegen Großprojekte, gewinnen Protestparteien Zuspruch, suchen sich Frustration und Ängste eigene Ventile in Protestbewegungen. (mehr …)

Die Debatte: „TTIP – Gewinn oder Verlust für die Bürger?“

"Die Debatte" 2015

„Die Debatte“ 2015

Was bringt das geplante Freihandelsabkommen mit den USA? Ist es ein Gewinn oder Verlust für die Bürger? Darüber streiten am Dienstag, 7. Juli, an der Universität Duisburg-Essen (UDE) die Landtagsabgeordneten Angela Freimuth (FDP) und Stefan Engstfeld (Bündnis90/Die Grünen). Das Publikum kann über die Frage abstimmen.

Das öffentliche Wortgefecht gehört zur Reihe „Die Debatte“ und findet um 18 Uhr im Gebäude LS, Raum 105, am Duisburger Campus statt. Eine Anmeldung per E-Mail, anita.weber@uni-due.de, oder Fax, Nr. 0203/379-3179, ist erforderlich.

Zum neunten Mal laden die NRW School of Governance und die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen interessierte Bürger ein, sich zu einem gesellschaftlich wichtigen und polarisierenden Thema eine Meinung zu bilden. (mehr …)