„Das Sondierungspapier trägt die Handschrift der Angst“: Karl-Rudolf Korte im ZDF Mittagsmagazin

Karl-Rudolf Korte im Gespräch mit ZDF Moderatorin Christina von Ungern-Sternberg

Kurz nach Beendigung der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD analysiert Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte das Ergebnis im Mittagsmagazin.

Seine Einschätzungen über das veröffentlichte Papier seien wenig euphorisch, es handele sich um ein „Dokument der Erschöpfung“. Die darin angestrebten Reparaturen am Wohlfahrtsstaat seien zunächst erst einmal nichts Falsches, so Korte weiter, dennoch fehle die Legitimation dahingehend, dass man diese Aufgaben auch schon mit dem vorhandenen Geld in der vergangenen Legislaturperiode hätte in Angriff nehmen können. (mehr …)

„Die Nacht der Entscheidung – kommt die nächste GroKo?“ – Karl-Rudolf Korte zu Gast in der phoenix Runde

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast in der phoenix Runde

Am Abend vor Ende der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD fragte die phoenix Runde nach möglichen Zukunftsszenarien einer erneuten Großen Koalition.

Im Gespräch mit Talkshow-Moderatorin Anke Plättner und weiteren Gästen lieferte Karl-Rudolf Korte eine politische Einschätzung dessen, was sich in den letzten Wochen rund um die Sondierungsgespräche ereignete und was möglicherweise künftig zu erwarten sei. Auch wenn die Gespräche derzeit unter sehr guten finanziellen Bedingungen stattfänden, so wäre doch bei keinem der Teilnehmer tatsächlicher Gestaltungswille erkennbar. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im ZDF-Moma: „Wir werden in 2018 keine zügigen Verhandlungen erleben“

Karl-Rudolf Korte stand im ZDF-Moma Rede und Antwort.

Im ZDF Morgenmagazin hat sich Karl-Rudolf Korte den Fragen von Moderatorin Jana Pareigis gestellt. In seiner Analyse fokussierte sich der Politikwissenschaftler insbesondere auf die weitere Regierungsbildung 2018.

Er verwies zudem darauf, dass die Rahmenbedingungen für eine Regierungsbildung vollkommen neu seien: „Wir haben zwar keine Regierungskrise, doch eine Sondierungsrepublik“. Daher müssten sich Wählerinnen und Wähler auch an neue, alternative Formate gewöhnen, die zu einer Regierung führten. (mehr …)

Jahresrückblick im Deutschlandfunk: Karl-Rudolf Korte analysiert das politische Jahr 2017

Korte im Dlf: „Auch nach der Wahl befinden sich die Parteien im Wettbewerbsmodus“

Im DLF Interview am Morgen sprach Karl-Rudolf Korte mit Jürgen Zurheide über das politische Jahr 2017. Er analysierte rückblickend den Bundestagswahlkampf 2017, dessen Novum und die daraus resultierenden Folgen.

„Wir haben den ersten Bundestagswahlkampf erlebt in der Geschichte ohne eine einzige Aussage zu Koalitionen, und es ist klar, dass die Parteien deshalb erst mal sehr lange auch nach der Wahl noch im Modus des Wettkampfs, des Wettbewerbs, der Wahl bleiben und viel später umschalten können auf diese Brautschau, die auch notwendig ist, und wenn vorher niemand sagt, wie das Lager aussehen könnte, weil es keine Lagerbildungen mehr gibt, ist das die logische Konsequenz, dass sich das lange rauszieht“, so Korte. (mehr …)

Politischer Jahresrückblick und Einschätzungen zur Regierungsbildung: Korte im ZDF Mittagsmagazin

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im ZDF Mittagsmagazin.

Anlässlich des politischen Jahresrückblicks 2017 stand Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im ZDF Mittagsmagazin Rede und Antwort. Eine konkrete Prognose für die Regierungsbildung im kommenden Jahr wolle er zwar nicht geben, doch die Chance einer weiteren Großen Koalition sehe er bei 50:50.

Sie gleiche allerdings mit knapp über 50 Prozent vielmehr einer Mini-Koalition als einer Großen Koalition. Letztendlich habe der Wähler diese Machtmonotonie abgewählt. „Wenn jetzt andere Personen kämen, könnte man sich auch neue Konstellationen vorstellen. Auch für kommende Wahlen“, so Korte. Die Chancen einer Wiederaufnahme der Sondierungsgespräch für eine mögliche Jamaika-Koalition schätzt er jedoch als gering ein. (mehr …)

Eine Errungenschaft der Demokratie: Über Umarmungsdemokratie und zivilisierten Streit

Karl-Rudolf Korte schreibt in der aktuellen „Lehre & Forschung“ über die Streitkultur in Deutschland.

In der Dezember-Ausgabe widmet sich die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ der Frage nach der aktuellen gesellschaftlichen Streitkultur. Karl-Rudolf Korte hat in einem Essay die Besonderheiten und Hintergründe der politischen Streitkultur in Deutschland analysiert.

Politischer Streit sei hierzulande keineswegs der Normalfall, so Korte. Komme es doch einmal dazu, reagierten viele der Beobachter mit Schockstarre. Obwohl sich nach deliberativer Demokratietheorie im herrschaftsfreien Streit die Wahrheitssuche entwickelte, erlebten wir dieses kaum, da es „im Parlament nicht um Wahrheiten, sondern um Machtbeziehungen und Herrschaftsansprüche geht“. (mehr …)

Korte analysiert im ZDF die Folgen der gescheiterten Jamaika Sondierungen

Karl-Rudolf Korte und Claus Kleber im heute-journal Spezial vom 19.11.2017

In den vergangenen ereignisreichen Stunden war Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte wieder als Politikexperte im  ZDF eingebunden. Am späten Abend des 19. Novembers erklärte FDP-Chef Lindner unerwartet die Jamaika Sondierungsgespräche für gescheitert. Kurz darauf analysierte Korte im ZDF heute-journal Spezial das Aus der Gespräche zwischen CDU/CSU, FDP und Bündnis ’90/Die Grünen. Auch am Morgen darauf gab er im ZDF Studio, diesmal im ZDF Morgenmagazin, seine Einschätzungen zu den aktuellen Entwicklungen ab. Die weiteren Geschehnisse (mehr …)

Korte analysiert Landtagswahl in Niedersachsen am Wahlabend im ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte analysiert die Landtagswahl im ZDF (c) ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte war am Wahlabend der Landtagswahl in Niedersachsen zu Gast bei Bettina Schausten im ZDF und hat dort die Wahlergebnisse eingeordnet. Im Mittelpunkt standen die Fragen, welche Wahlmotive erkennbar sind, welche Rolle die Volksparteien bei dieser Wahl spielen und welche Auswirkungen der Wahlausgang für die Jamaika-Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene hat.

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Korte zu Gast im ZDF heute journal: „Merkel ist keine professionelle Kanzlerin, die eine Gestaltungsidee entwickelt“

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF heute journal (c) ZDF

Merkels Rolle in den Koalitionsverhandlung und im Richtungsstreit zwischen CDU und CSU – darum drehte sich das Gespräch zwischen Prof. Karl-Rudolf Korte und Marietta Slomka im ZDF heute journal. Dabei machte Korte noch einmal deutlich, dass sich die Union nach der Niederlage bei der Landtagswahl in Niedersachsen mitten in einem Prozess der Identitätssuche befindet.

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Deutschland hat gewählt: ZDF Spezial mit Karl-Rudolf Korte

Bettina Schausten und Karl-Rudolf Korte am Wahlabend im ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte war am Wahlabend zu Gast im ZDF Spezial: „Deutschland hat gewählt“ und analysierte als Experte den Wahlausgang. Korte und Schausten bestreiteten bereits Ihre vierte gemeinsame Sendung zu Bundestagswahlen. 

Mit einem einfachen „weiter so“ war es für Angela Merkel nicht getan, richtig ?

Ja, aber trotzdem gebe es eine Suche nach einer Stabilitätsoase und diese liege in der CDU und in der Person Angela Merkel begründet, so Korte. Hier werde eine Langzeitkanzlerschaft kreiert; ganz anders als in anderen europäischen Ländern. Korte bezeichnet das Phänomen als „deutschen Sonderweg“. Unabhängig davon, ob eine rechtspopulistische Partei ins Parlament einziehe, gebe es in der BRD einen anhaltenden Sog der Mitte, das unterscheide uns fundamental von anderen europäischen Ländern.  (mehr …)