Niko Switek über Koalitionsexperimente auf Landesebene für Zeit Online: „Farbenspiele“

Dr. Niko Switek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für das Politische System Deutschlands.

Dr. Niko Switek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für das Politische System Deutschlands.

In einem Gastkommentar für Zeit Online blickt Dr. Niko Switek auf die kommenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, da sie als Experimente für neue Koalitionen auf Bundesebene dienen können, entwirft Switek vier mögliche Szenarien und skizziert potentielle Auswirkungen.

Deutschland war uns ist eine Koalitionsrepublik. Regierungen in Bund und Land bestehen in der Regel aus zwei oder mehr Parteien. Neu ist allerdings, dass sich Deutschland zu einer bunten Koalitionsrepublik entwickelt hat. So existieren im April 2017 elf verschiedene Koalitionsformate auf Länderebene und mehr noch als ohnehin schon stellen Landtagswahlen wichtige koalitionsstrategische Weichen.

Was diese Vielfalt nun für die Bundestagswahl im Herbst 2017 bedeutet, beschreibt Dr. Niko Switek in seinem Gastbeitrag für Zeit Online. Sie finden den Artikel unter dem folgenden Link.

Karl-Rudolf Korte: „Politik muss auf Inhalte setzen“

Auf Einladung der Mülheimer Kolpingfamilien sprach Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über die Gefährdung der Demokratie durch Erstarken extremistischer Parteien

Auf Einladung der Mülheimer Kolpingfamilien sprach Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über die Gefährdung der Demokratie durch Erstarken extremistischer Parteien

Gefährdet das Erstarken extremistischer Parteien unsere Demokratie? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Diskussionsrunde zu der die Mülheimer Kolpingfamilien eingeladen hatten. Karl-Rudolf Korte eröffnete mit einem Impulsreferat die Runde, an der etwa 200 Interessierte teilnahmen und die von NRZ-Redaktionsleiter Philipp Ortmann moderiert wurde.

Die Entwicklungen in der Türkei, in Frankreich und in den USA zeigen auch in Deutschland Wirkung und beschäftigen die Bürgerinnen und Bürger, die sich mitunter fragen wie stabil die deutsche Demokratie ist und was sie auszuhalten vermag. Korte betonte, dass die deutsche Demokratie stabiler sei als in vielen anderen europäischen Ländern. Dennnoch könne „politische Gewalt (mehr …)

Karl-Rudolf Korte über „Mobilisierungen im Wahljahr“ in Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte

Karl-Rudolf Korte über 'Mobilisierungen im Wahljahr'

Karl-Rudolf Korte über ‚Mobilisierungen im Wahljahr‘

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte beschäftigte sich mit relevanten Themen vor dem Hintergrund der kommenden Bundestagswahl 2017.

Neben Autoren wie Gesine Schwan, Thorsten Schäfer-Gümbel oder Herfried Münkler steuerte auch Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte einen Artikel zur Ausgabe 4 | 2017 hinzu. In seinem Beitrag „Würselen ist überall – Mobilisierungen im Wahljahr“ thematisiert Korte aktuelle Erkenntnisse der Wahl- und Parteienforschung.

Weitere Informationen zu der aktuellen Ausgabe und dem Beitrag von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte erhalten Sie unter dem folgenden Link.

Karl-Rudolf Korte: „Meinungsumfragen – die irren, die Demoskopen!“

Gastbeitrag von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in der Rheinischen Post

Gastbeitrag von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in der Rheinischen Post

In einem Gastbeitrag für die Rheinische Post analysiert Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte den Stellenwert von Meinungsumfragen und bescheinigt ihnen einen sinkenden Wahrheitsgehalt: „Die Grundmelodie, den Sound der Zahlen, setzen – bis zur Schließung der Wahllokale – die Demoskopen. Und die irren, wie selten zuvor.“

Die vertrauenswürdigen Umfrageinstitute versuchen exakte Momentaufnahmen zu erarbeiten, allerdings stoßen sie, so Korte, methodologisch an die Grenzen „unserer Aufregungsdemokratie“. Während Telefoninterviews über Jahrzehnte hinweg via Festnetz geführt wurden und so eine Basis für verlässliche Erhebungen bildeten, sei im Handy-Zeitalter eine proportionale Befragung in spezifischen Regionen nur noch schwer möglich.

Immer größer werde der Anteil von ergänzenden Schätzungen und eingebrachten Erfahrungswerten der Demoskopen, um die Rohdaten nachträglich zu bearbeiten, so Korte (mehr …)

„Eine Stunde History“ im DRadio Wissen: Karl-Rudolf Korte über die heutige Programmatik der SPD

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in der Sendung

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in der Sendung „Eine Stunde History“

Am kommenden Sonntag skizziert das DRadio Wissen von 19 bis 20 Uhr in der Sendung „Eine Stunde History“, anlässlich der Gründung der „Unabhängigen Sozialdemokraten“ vor 100 Jahren, die Entwicklung der Sozialdemokraten und insbesondere die linke Spaltung in Deutschland.

Die aktuelle Sendung beschäftigt sich mit der deutschen Sozialdemokratie und lässt einige Experten zu Wort kommen, wie beispielsweise die Historiker Meik Woyke und Ralf Hoffrogge, die sich mit der Gründung der USPD und den Folgen für die SPD sowie mit der Entwicklung der SPD nach dem Zweiten Weltkrieg befassen. Darüber hinaus analysiert Karl Rudolf Korte – ab der 30. Minute – die heutige Programmatik der SPD. (mehr …)

Jetzt erschienen: Wahlen in Deutschland – Grundsätze, Verfahren und Analysen

Die Neuauflage von 'Wahlen in Deutschland' erscheint im März 2017.

Die Neuauflage von „Wahlen in Deutschland“ erscheint im März 2017.

Wahlen sind der Grundpfeiler der deutschen Demokratie. Am Wahltag entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Verteilung der politischen Macht. Mit ihrem Votum bestimmen sie die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments, des Bundestages, der Landtage und der Kommunalparlamente.

Neben den unterschiedlichen Ebenen dieser Wahlen und ihren spezifischen Merkmalen analysiert Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in der aktuellen Neuauflage von „Wahlen in Deutschland“ die Wahlsysteme, die Wahlverfahren und die Rolle der Parteien. Wie wählen die Deutschen? Wovon hängt die Höhe der Wahlbeteiligung ab? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Wahlforschung, deren Instrumente und Erklärungsmuster für das Wahlverhalten ebenfalls vorgestellt werden. Dem Wahlkampf ist ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem exemplarisch das Beziehungsgeflecht zwischen Politik, Medien und Öffentlichkeit analysiert wird. Im Fokus steht dabei die Bundestagswahl 2013. (mehr …)

Demokratie vermitteln: Kooperation mit der AWO Niederrhein

Thorsten Klute und Britta Altenkamp überreichten den Kursleiterinnen und Kursleiter ihre Zertifikate.

Thorsten Klute und Britta Altenkamp überreichten den Kursleiterinnen und Kursleiter ihre Zertifikate.

An kürzlich in Deutschland angekommene Flüchtlinge richtet sich das einjährige Pilotprojekt BASIS der AWO Niederrhein. Mit Unterstützung des NRW-Landesprogramms „Komm an“ wurde ein Kurs entwickelt, der in sechs Modulen prägnant und kompakt Wissen über Deutschland und die Regeln unseres Zusammenlebens vermittelt.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Demokratie und Menschenrechten. Für diese Themen übernahm Dr. Niko Switek von der NRW School of Governance die wissenschaftliche Begleitung. Die Schwierigkeit bestand darin, die umfangreichen Inhalte sinnvoll zu verdichten und didaktisch auf den heterogenen Bildungsstand der Kursteilnehmer zuzuschneiden sowie zugleich kulturelle Differenzen zu berücksichtigen. Die Kurse wurden in englisch, arabisch und persisch an fünf Standorten in Nordrhein-Westfalen angeboten und von Muttersprachlern in Teams aus je einem männlichen und einem weiblichen Dozenten geleitet. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im ZDF Interview zu Martin Schulz: „Ein neues, unverbrauchtes, frisches Gesicht“

Karl-Rudolf Korte im ZDF 'heute.de

Karl-Rudolf Korte im ZDF „heute.de“-Interview

Das Umfragehoch der SPD hält weiter an. Mit Martin Schulz gibt es ein neues und unverbrauchtes Gesicht, das neugierig macht. Im „heute.de“-Interview analysiert Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte die Ergebnisse der aktuellen Umfrage des ZDF.

Im aktuellen Politbarometer erhält der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, erstmals mehr Sympathiepunkte als Kanzlerin Angela Merkel. Allerdings schreiben die Bürger Merkel mehr Sachverstand zu. Ein Widerspruch sei das nicht, so Karl-Rudolf Korte im Gespräch: „Es kann sein, dass mit Schulz mehr Emotionales, Extrovertiertes und Ideologisches verbunden wird als mit Merkel. Die stilistischen Unterschiede könnten nicht größer sein, was für die Wähler ein gutes Angebot ist.“

Das vollständige Interview ist im Online-Angebot des ZDF unter folgendem Link zu finden.

Karl-Rudolf Korte analysiert im „ZDF spezial“ die Wahl des Bundespräsidenten

Im Interview zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Karl-Rudolf Korte. (c) ZDF

Die 16. Bundesversammlung wählt an diesem Sonntag einen neuen Bundespräsidenten. Zur Wahl stellen sich vier Kandidaten. Gemeinsam mit ZDF-Hauptstadtstudio-Leiterin Bettina Schausten und ZDF-Politikchef Matthias Fornoff anaylsiert und interpretiert Karl-Rudolf Korte das Ereignis zum Auftakt des Wahljahres 2017.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier geht als gemeinsamer Kandidat von SPD, CDU und CSU ins Rennen. Die Linken haben Christoph Butterwegge nominiert. Die AfD nominierte ihren stellvertretenden Bundesvorsitzenden Albrecht Glaser und für die Freien Wähler im Bayerischen Landtag tritt der Richter Alexander Hold an. (mehr …)

Korte zu Gast in der „phoenix Runde“: „Man ist die Diskussionskultur der Großen Koalition leid!“

Karl-Rudolf Korte zu Gast in der phoenix Runde. (c) phoenix

Am vergangenen Donnerstagabend diskutierten über das Stimmungshoch der SPD gemeinsam mit Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte in der „phoenix Runde“: Dr. Nico Siegel (Geschäftsführer Infratest-Dimap), Margarete van Ackeren (Focus) und Nico Fried (Süddeutsche Zeitung). Moderiert wurde die Sendung mit dem Titel „Kopf an Kopf – Schulz gegen Merkel“ von Anke Plättner.

Personen machen immer einen Unterschied. Der Charme des Anti-Etablierten kommt weltweit gut an und „Schulz wirkt wie mein Nachbar“, so Korte. „Das trägt im Moment, allerdings trägt das nicht bis September“. Dennoch verbinden viele Hoffnung und Zuversicht mit der Person Schulz und das steckt auch viele junge Leute an, obwohl Schulz, laut Korte, eher ein „Vintage-Typ“ sei. So traten rund 4000 Menschen in die SPD ein. Das Jahr hat also gut für die SPD begonnen und weiter geht es am kommenden Sonntag mit der Bundespräsidentenwahl, die Steinmeier aller Wahrscheinlichkeit nach gewinnen wird. Besser könnte es für die Partei im Augenblick nicht laufen. (mehr …)