„Kanzlermacht ist immer auch Parteimacht!“

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk: Schwindet Merkels Macht?

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk: Schwindet Merkels Macht?

DeutschlandfunkIm Interview mit dem Deutschlandfunk beurteilt Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte die aktuelle Situation um den Disput in der Großen Koalition, der auch von innerparteilichen Spannungen in der CDU/CSU begleitet wird und bilanziert: „Merkel ist nicht mehr unantastbar!“

Das ist das Fazit, welches Korte im Gespräch mit Ann-Kathrin Büüsker und dem Deutschlandfunk zieht. Mit dem Streit in der Union über die Flüchtlingspolitik seien sowohl Kanzlermacht als auch Parteimacht an diesem Wochenende auseinandergedriftet. Im Weiteren Verlauf des Gespräches warnte Korte vor einer Vergrößerung dieser Kluft, die dazu führen könne, dass „machtvolles regieren“ nicht mehr möglich sei. Deshalb müsse das Ziel der Kanzlerin sein alles daran zu setzen innerhalb der Partei „die Flanken zu schließen“.

Den gesamten Beitrag sowie eine Aufzeichnung des Gespräches finden Sie in der Mediathek des Deutschlandfunks.

Korte zu Gast in der „phoenix Runde“: Koalitionskrise – Streit auf Kosten der Flüchtlinge?!

Portrait Karl-Rudolf Korte

Diskutierte in der „phoenix Runde“: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.

Karl-Rudolf Korte war am vergangenen Dienstag zu Gast in der „phoenix Runde“. Das Thema der Sendung lautete: „Koalitionskrise – Streit auf Kosten der Flüchtlinge?“

Gemeinsam mit Moderator Alexander Kähler und den weiteren Gästen Roland Tichy (Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Erhard-Stfitung), Katrin Brand (WDR Hörfunk) und Prof. Bernhard Pörksen (Medienwissenschaftler Universität Tübingen) diskutierte Korte die Handlungsfähgkeit der Großen Koalition in der Flüchtlingskrise. Außerdem standen die Gefahren eines Bruchs der Regierung zur Debatte und damit einhergehend das mögliche Potential der vergangenen Wochen ein Ende der Ära Merkel einzuläuten.

Die Sendung wurde am Dienstag, den 03. November 2015 ausgestrahlt und wird am Mittwoch, den 04. November 2015 um 00.00 Uhr wiederholt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Gespräch mit dem Mittagsmagazin: „Der Flüchtlingsidealismus ist nicht mehr so wie am Anfang“

Einschätzung des Politikmanagements der Kanzlerin für das „Mittagsmagazin“: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. (c) ZDF

Im ZDF Mittagsmagazin kommentierte Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte am vergangenen Dienstag die aktuelle Situation und das Politikmanagement der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise.

„Wir schaffen das!“ war und ist die zentrale Botschaft von Kanzlerin Angela Merkel. Mittlerweile kann der Satz – nicht zuletzt auch aufgrund innerparteilicher Differenzen in der CDU/CSU – um die Konjunktion „aber“ ergänzt werden, denn der „Flüchtlingsidealismus ist nicht mehr so wie am Anfang“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.

Das gesamte Gespräch ist online verfügbar und beginnt ab Minute 04:19.

Außerdem diskutierte Karl-Rudolf Korte in der heutigen Ausgabe des Mittagsmagazins zu der Frage: „Gibt es die Große Koalition am Montag noch?“.
Los geht es ab Minute 06:50!

Korte: „Es ist eine Gratwanderung, ob die AfD es schafft“

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Interview mit dem Deutschlandfunk

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte im Interview mit dem Deutschlandfunk

DeutschlandfunkKarl-Rudolf Korte im Gespräch mit dem Deutschlandfunk

Noch vor wenigen Wochen spaltete sich die AfD. Der einstige Parteigründer Bernd Lucke trat aus der Partei aus und gründete eine neue. Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte sieht die AfD nun aufgrund des „dumpfen und auch rechtsextremen Duktus“ von Björn Höcke in einer schwierigen Lage. „Sie ist ein Frustventil und ein Unmutsaufsauger, und die müssen immer unklar bleiben, verschiedene Richtungen haben“, um Menschen an sich zu binden, sagte er im Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

Den gesamten Beitrag sowie eine Aufzeichnung des Gespräches finden Sie in der Mediathek des Deutschlandfunks.

Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie – Special auf Regierungsforschung.de

Regierungsforschung Wie können die deutschen Parteien fit für die Zukunft gemacht werden? Wir bieten Ihnen in unserem Special „Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie“ auf  Regierungsforschung.de eine Auswahl von zentralen Ergebnissen des vom Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftungen, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Progressiven Zentrum getragenen Projekts „Legitimation und Selbstwirksamkeit: Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie“ zum Download.

Weitere Informationen zu dem Projekt und ausgewählte Ergebnisse finden Sie auf Regierungsforschung.de.

Jan Schoofs tritt Research Fellowship am AICGS in Washington, D.C. an

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(c) Carlos Klein Photography

Jan Schoofs ist von Mitte Oktober bis Ende November 2015 Research Fellow am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) in Washington, D.C. In der US-amerikanischen Hauptstadt wird er zum Thema „Parteien und Parteiwandel“ forschen und die Vorwahlen zu den US-Präsidentschaftswahlen verfolgen.

Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf Regierungsforschung.de sowie auf der Homepage des AICGS.

„Gesucht wird: Ein guter Bürgermeister“ – Karl-Rudolf Korte und Claus Leggewie über die Eigenschaften eines guten Bürgermeisters

Karl-Rudolf Korte

Im Gespräch mit der WAZ: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte.

Diesen Sonntag finden in Nordrhein-Westfalen in 49 Städten, Gemeinden und Kreisen Stichwahlen statt. Für die WAZ beschreibt Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte gemeinsam mit Claus Leggewie (Kulturwissenschaftliches Institut Essen), welche Eigenschaften einen guten Bürgermeister ausmachen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der WAZ vom 25. September 2015 sowie online.

Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie – Projektergebnisse online

(c) Carlos Klein Photography

Der Legitimationsdruck auf Parteien und die Parteiendemokratie steigt: Einerseits wächst der Wunsch nach Beteiligung, andererseits aber auch die Erwartung an Repräsentativität. Zeitgleich hat sich die gesellschaftliche Basis der Parteien merklich verschmälert. Wie können Parteien den damit verbundenen Herausforderungen begegnen?

Im Rahmen seines Visiting Fellowships am Progressiven Zentrum Berlin suchte Jan Schoofs als Mitglied der interdisziplinären Projektgruppe „Legitimation und Selbstwirksamkeit: Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie“ nach innovativen Lösungen. Zum Abschluss des gemeinsam von der Heinrich-Böll-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Progressiven Zentrum getragenen einjährigen Projekts liegen nun die Ergebnisse vor. (mehr …)

DVPW Kongress 2015: „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“


NRW School @ DVPW Kongress 2015 (2)Nächste Woche ist es soweit: Vom 21. Bis 25. September 2015 findet der 26. Wissenschaftliche Kongress der DVPW (Deutsche Vereinigung für politische Wissenschaft) an der Universität Duisburg-Essen statt. Auch einige Forscher des Instituts für Politikwissenschaft sowie der NRW School of Governance werden sich unter die 800 erwarteten Teilnehmer des Kongresses mischen und sich aktiv mit Vorträgen und Panels am Veranstaltungsprogramm beteiligen.

Gemeinsam mit Politikwissenschaftlern aus ganz Deutschland werden sie sich in fünf Tagen mit dem Thema „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ auseinandersetzen und sich über eigene und aktuell diskutierte Forschungsstände und -ergebnisse austauschen. (mehr …)

Neuerscheinung: Dr. Niko Switek. Bündnis 90/Die Grünen. Koalitionsentscheidungen in den Ländern.

Nomos Verlagsgesellschaft

Dr. Niko Switek: Bündnis 90/Die Grünen.

Die Grünen haben sich seit ihrer Gründung stark gewandelt. Von der Position des radikalen Außenseiters rückten sie in Richtung der Mitte des Parteiensystems. Ein Fingerzeig für die veränderte Stellung ist die gewachsene Koalitionsflexibilität auf Länderebene: Die Partei experimentiert inzwischen mit schwarz-grünen Bündnissen und Jamaika-Koalitionen und sondiert zugleich mit der SPD in Richtung rot-rot-grüner Kooperationen. Diese Multi-Optionalität überrascht vor dem Hintergrund der grünen Parteigeschichte, in welcher Fragen zu Regierungsbeteiligungen häufig Zerreißproben waren.

Die Studie richtet daher einen mikropolitischen Blick auf innerparteiliche Prozesse hin zu solchen Entscheidungen. Sie fragt danach, welche Akteure innerhalb der Partei sich mit welchen Strategien in diesen Koalitionsspielen durchsetzen. Über eine solche Analyse lässt sich viel über eine Partei als Ganzes lernen, da bei Koalitionsentscheidungen Fragen von Programmatik, Organisation, Personal und Strategie zusammenlaufen. (mehr …)